GARDASEE, VERONA und VENEDIG

Norditalien von seiner besten Seite


Reiseroute vom 23. Juli bis 9. August 2017 (18 Reisetage)

2519 km insgesamt

Der Gardasee liegt in Norditalien zwischen den südtiroler Alpen im Norden und der Po-Ebene im Süden.

Der Norden des Sees gehört zur Region Trentino-Südtirol (rötliche Einfärbung), der Westen zur Lombardei (gelbliche Einfärbung) und der Osten zu Venetien (bläuliche Einfärbung). Die Grenzen der Provinzen verlaufen durch den See.

Das nordöstliche Ufer des Sees ist gesäumt vom Bergrücken des Monte Baldo, ein etwa 30 Kilometer langer Gebirgszug, der zu den Gardaseebergen zählt und fünf Spitzen trägt, die allesamt (knapp) über 2000 m hoch liegen. Das südliche Ufer liegt bereits in der Ebene.

 

Der Gardasee ist der größte See Italiens, etwa 52 km lang und zwischen 2,5 km und 17 km breit. An der tiefsten Stelle misst er etwa 350 m. Im Süden ist das Wasser sehr flach und teilweise das Ufer von Schilfgürteln umgeben.

 

Obwohl der See von Zweitausendern umrahmt wird, ist er kein typischer Bergsee, sein Wasserspiegel liegt nur etwa 65 m über dem Meeresspiegel. Gespeist wird der See hauptsächlich durch den Fluss Sarca, der am Nordufer bei Torbole in den See fließt, ihn am Südufer bei Peschiera del Garda als Fluss Mincio wieder verlässt und später in den Fluss Po fließt.

(mit Informationen aus Wikipedia)



Reiseblog Italien 2017:

 

Ab in den Süden!

So., 23. Juli 2017, 1. Reisetag / 923 Tageskilometer / von Soest nach Neumarkt (Italien, Südtirol, südlich von Bozen, Koordinaten: 46.3213171,11.272957)

Kurz vor München - läuft!
Kurz vor München - läuft!

Auf nach Italien zum Gardasee! Zum ersten Mal, seitdem wir unser Womo haben, steuern wir den Süden Europas an. Nach Schweden und dem Elsass im letzten Jahr und England in diesem Frühjahr ist nun Wärme angesagt!

Um viertel vor elf Uhr am Morgen brechen wir bei nur 18° Celsius und sonnig-bewölktem Himmel auf, nachdem wir den ganzen Samstag über gepackt und - vor allem - gewogen haben. Bekanntermaßen werden Gewichtsüberschreitungen beim Womo in Österreich und Italien ja streng geahndet. Im Januar haben wir unser Womo auf 3850 kg auflasten lassen, nachdem wir letztes Jahr festgestellt hatten, dass es mit zwei Erwachsenen, zwei Teenagern und entsprechendem Gepäck und Ausstattungswünschen für uns schlichtweg unmöglich war, die 3,5t-Grenze einzuhalten, obwohl wir im berühmten "fahrbereiten Zustand" nach Herstellerangaben bei 2960 kg liegen. Dazu gehören aber nicht der Fernseher und seine Verankerung, die Markise und ein paar Sonderausstattungsmerkmale, so dass wir bei unserem "individuellen fahrbereiten Zustand" doch über 3 t kommen, und da ist noch nichts an "Urlaubsgedöns" eingepackt...

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Ankunft am Gardasee - ist das flach im Süden!

Mo., 24. Juli 2017, 2. Reisetag / 139 Tageskilometer / von Neumarkt  (Südtirol) nach Sirmione, Stellplatz "Area Sosta Camper Lugana Marina", Gardasee (Italien, Lombardei, Koordinaten: 45.4599244,10.6305321)

Morgendlicher Blick  auf die Alpen in Neumarkt
Morgendlicher Blick auf die Alpen in Neumarkt

Am Morgen so gegen fünf Uhr fängt es in Neumarkt ziemlich an zu regnen und zu gewittern. Herr Fernschreiber springt aus dem Bett, um die offenen Dachluken zu schließen. Bis morgens gegen halb zehn Uhr herrscht dann nochmals Ruhe bei uns im Womo. Sonnenschein und 26° Celsius erwarten uns nach dem Aufstehen und wir sehen uns nun bei Tageslicht von malerischen südtiroler Bergen umrahmt, an deren Füßen sich die Weinberge schmiegen. Eine kleine Umrundung des Stellplatzes nach dem Frühstück und eine Schautafel am Platz mit dem Hinweis auf den mittelalterlichen, nur 500 m entfernten Ortskern von Neumarkt lässt uns den Entschluss fassen, diesen zu besichtigen. Doch just gegen Mittag fängt es wieder heftig an zu regnen und zu gewittern, so dass wir dieses Unternehmen leider canceln müssen und gegen kurz vor ein Uhr im strömenden Regen weiterziehen Richtung Gardasee.

 

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Badefreuden in See und Pool

Di., 25. Juli 2017, 3. Reisetag / 11 Tageskilometer / vom Stellplatz "Area Sosta Camper Lugana Marina" auf den Campingplatz "Camping Tiglio", (Koordinaten: 45.4573636,10.640883) Lugana, beides Nähe Sirmione

Heute Morgen begrüßt uns nach dem Aufstehen gegen halb zehn Uhr (Langschläfer lassen grüßen!) strahlend blauer Himmel durch die Zweige unseres schattigen Stellplatzes. Ohne zu frühstücken wollen wir die paar hundert Meter weiterziehen zum Campingplatz “Camping Tiglio", bei dem wir gestern für die nächsten fünf Tage reserviert haben, und dort dann eine Art Brunch zubereiten. Wir lassen am “alten” Stellplatz noch mal Grauwasser ab und füllen Frischwasser nach, bevor wir um circa elf Uhr “ein Häuschen weiterziehen”.

Allerdings wird uns bei Ankunft mitgeteilt, dass just der von uns ausgesuchte Platz, der gestern auch noch frei war, am Nachmittag noch mal für eine Nacht vermietet wurde, so dass wir erst um zwölf Uhr auf den ausgesuchten Platz können. Da wir bis dahin noch eine Dreiviertelstunde Zeit haben, fahren wir mit dem Womo nochmal in den Ort Sirmione, um dort Badekappen zu kaufen, die in italienischen Poolanlagen ja Vorschrift sind, wir keine dabei haben und im campingplatzeigenen kleinen Supermarkt keine zu finden sind. Nach einiger Parkplatzsuche werden wir in einem großen Bade- und Campingzubehörladen fündig und kaufen vier der abgepackten (zu) kleinen Badehauben (die in Deutschland praktisch keiner trägt…).

 

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Liegestühle sind auch was Feines!

Mi., 26. Juli 2017, 4. Reisetag / null Tageskilometer mit Womo / Campingplatz "Camping Tiglio", Nähe Sirmione, Gardasee

Unser erster, riesiger Stellplatz auf "Camping Tiglio"
Unser erster, riesiger Stellplatz auf "Camping Tiglio"

Heute legen wir einen “Chill-Tag” ein. Nach dem Frühstück unter der Markise, die durch die aufgehängten, von gestern noch nassen Bade- und Duschtüchern drumherum schon fast den Charakter eines Vorzeltes hat, machen wir es uns bei Sonnenschein und circa 26° Celsius in unseren Liegestühlen, ausgestattet mit Lesefutter, bequem.

Am späteren Vormittag bewölkt es sich allerdings wieder und ähnlich dunkle Wolken wie gestern Abend ziehen über den See. Gegen drei Uhr nachmittags schafft es die Sonne, die Wolken ein wenig aufzulösen und sich “durchzuwühlen”, es bleibt jedoch ziemlich bewölkt und diesig, den ganzen Tag über. Wir können draußen sitzen, ohne ins Schwitzen zu kommen, eigentlich ein ideales Radfahr- und Besichtigungswetter, doch irgendwie sind wir jetzt alle einmal tief im Entspannungsmodus und können uns nicht zu einer Radtour aufraffen.

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Altstadt von Sirmione - und die Scaliger-Burg bewacht alles

Do., 27. Juli 2017 / 5. Reisetag / null Tageskilometer mit Womo / 18,5 km mit Fahrrad / Sirmione, Gardasee

Neuer Lidl in Peschiera del Garda - unser "Nahversorger"
Neuer Lidl in Peschiera del Garda - unser "Nahversorger"

Heute sind wir schon vor neun Uhr wach, es ist so warm im Womo, dass wir lieber aufstehen als liegen zu bleiben. Es ist nämlich sonniges, aber wieder etwas dunstiges Wetter, 27° Celsius und wir stellen fest, dass unsere Getränkevorräte allmählich zur Neige gehen. Also schwingen wir uns nach dem Frühstück unter der Markise und unseren aufgehängten Badetüchern als seitlichen Sonnenschutz alle vier auf unsere Fahrräder und radeln um halb zwölf Uhr die 2,3 km bis nach Peschiera zu einem großen, supermodernen Lidl. Das war der nächstgelegene Supermarkt, den google Maps uns angezeigt hat, eine Viertelstunde vom Campingplatz entfernt.

Der Einkaufswagen füllt sich, und im Geiste sehen wir uns schon vollbepackt bis an die Zähne und mit Taschen so groß wie Zelte zurückradeln. Und so ganz unrealistisch ist das Bild nicht…

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Spatzenleben am Gardasee oder "Leben wie Gott in Frankreich!"

Fr., 28. Juli 2017, 6. Reisetag / null Tageskilometer mit Womo / "Camping Tiglio" Sirmione, Gardasee

Wir müssen ja zugeben, heute ist wieder so ein richtiger Faulenzer-Tag. Ziemlich sonnig und warm, aber mit circa 28/29° Celsius nicht übermäßig heiß, verbringen wir den gesamten Tag auf dem Campingplatz und lassen es uns hier gutgehen mit Eis aus dem Gefrierfach und anderen Leckereien. Man muss auch sagen, dass wir das Glück haben, auf einem riesigen Stellplatz zu stehen, in zweiter Reihe mit Blick auf den Gardasee und so viel Sonne und Schatten durch Bäume und Hecke haben, dass wir es uns, egal, wie die Sonne steht, immer irgendwo auf dem Platz im Schatten - oder in der Sonne, ganz wie gewollt - mit unserem Lesestoff bequem machen können.

Hier könnte gut und gerne noch ein Wohnmobil oder Wohnwagen stehen, doch dann wäre unsere “Ausfahrt” zur Straße blockiert, also bleibt alles nach vorne hin frei und wir haben einen über 100 qm großen Platz.

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Luftmatratzen-Kapitäne ahoi!

Sa., 29. Juli 2017, 7. Reisetag / null Tageskilometer mit Womo / "Camping Tiglio", Sirmione, Gardasee

"Unsere" Badestelle unweit des Campingplatzes
"Unsere" Badestelle unweit des Campingplatzes

Heute Morgen um neun Uhr ist es recht bewölkt und laut Thermometer am Womo 27° Celsius warm. Ideal, um mal wieder auf Fahrrad-Entdeckungstour zu gehen.

Zum Frühstück kommt allerdings erneut die Sonne durch und es wird wieder wärmer, um zwölf Uhr sind es 31° Celsius. Deswegen verschieben wir das Fahrradfahren auch um ein klein wenig nach hinten und verkrümeln uns in den luftigen Schatten des Baumes, der vor unserem Womo steht. 

Im Laufe des Tages verschieben wir das Radfahren nicht nur, sondern lassen es ganz sein, denn obwohl nicht durchgehend die Sonne scheint, ist es ziemlich warm und wir beschließen gegen kurz vor drei Uhr nachmittags, alle zusammen mit Sack und Pack zum See zu gehen. Allerdings nicht zu der campingplatzeigenen Badestelle, wo wir vor ein paar Tagen schon mal waren, sondern eine “um die Ecke” vom Campingplatz.

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Und noch einmal: Im Wasser ist's am schönsten!

So., 30. Juli 2017, 8. Reisetag / null Tageskilometer mit Womo / "Camping Tiglio", Sirmione, Gardasee

Und wieder: "unsere" Badestelle
Und wieder: "unsere" Badestelle

Nach einer regenreichen Nacht wachen wir heute Morgen bei leicht bewölktem Himmel, 26° Celsius und ziemlich viel Wind auf. Doch schon im Laufe des Frühstücks klart es bei 29° Celsius auf und bald ist kein Wölkchen mehr am Himmel zu sehen, abgesehen von den Wolken, die fast dauerhaft in den Bergen im Norden des Gardasees hängen, was wir von unserem Stellplatz aus ganz gut sehen können.  

Den Vormittag verbringen wir erneut im Schatten unseres großen, schönen Stellplatzes, in der festen Absicht, aber doch wenigstens heute mit den Rädern nach Peschiera zu fahren. Morgen Abend spätestens müssen wir sie abgeben und wir haben sie eigentlich nicht gerade intensiv genutzt…

Aber dann wird es doch wieder so warm und wir entscheiden uns lieber für den See.

 

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Die "Rundreise um den See" beginnt!

Mo., 31. Juli 2017, 9. Reisetag / 43 Tageskilometer / von "Camping Tiglio", Sirmione zum "Camping Spiaggia D'Oro" irgendwo zwischen Garda und Malcesine: 3 km nördlich von  Torri del Benaco, Koordinaten: 45.6330155, 10.6976841)

An der Ostseite des Sees Richtung Norden
An der Ostseite des Sees Richtung Norden

Um halb neun Uhr sind wir heute “schon” aufgestanden, da wir heute ja das “Faulenzer”-Leben auf dem “Camping Tiglio” beenden. Eingepackt von draußen hatten wir ja wegen des Gewitters sowieso schon alles. Das war im Übrigen gegen 23 Uhr gestern Abend vorbei und wir schliefen wie meist in den letzten Nächten mit weit geöffneten Fenstern, denn so richtig abkühlen tut es sich trotz der nächtlichen Gewitter nicht. Wenn es nachts nochmal angefangen hätte zu regnen, hätten wir allerdings schnell sein müssen…

 Wir verlassen den Campingplatz um kurz nach elf Uhr, wir drei “Mädels” mit den Mieträdern, die wieder zurück müssen zum Fahrradladen in circa vier Kilometern Entfernung, Herr Fernschreiber mit dem Womo hinterher. Na ja, er war schneller als wir…

 

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Malcesine - tolle Altstadt und wunderbares Wasser!

Di., 1. August 2017, 10. Reisetag / 19 Tageskilometer / von Camping “Spiaggia D’Oro”, 3 km nördlich von Torri del Benaco nach Malcesine, Stellplatz am Wasser (Koordinaten: 45.7754938, 10.8143318)

Der einmalige (teure) Stellplatz in Malcesine
Der einmalige (teure) Stellplatz in Malcesine

© www.die-fernschreiber.de

 

Nach einer sehr lauten Nacht auf dem Campingplatz “Spiaggia D’Oro” zwischen Garda und Malcesine direkt an der Uferstraße (circa zweieinhalb Meter von der nächtlichen “Rennstrecke” Via Gardesana entfernt, nur getrennt von einer Buschreihe, die wie das Womo auch wackelte, wenn die Autos vorbei sausten, trotz 50 km/h an dieser Stelle) fahren wir gegen viertel vor zwölf Uhr los - natürlich die Uferstraße entlang - und sind eine halbe Stunde später schon in Malcesine, unserem heutigen Zwischenziel (und Endpunkt, wie wir später entscheiden...). Unsere Befürchtung, dass wir, wie in Lazise, keinen Womo-Parkplatz finden, bestätigt sich hier in Malcesine nicht. Busse und Wohnmobile werden zwar ein wenig nach außerhalb geleitet, dafür ist der Platz unmittelbar am See.

Wir stehen nur circa zwanzig Meter vom Wasser entfernt und haben einen herrlichen Blick auf den See und schräg gegenüber nach Limone, wo eine kleine Autofähre zwischen dort und Malcesine hin und her fährt!

 

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Hin und her am Gardasee

Mi., 2. August 2017, 11. Reisetag / 63 Tageskilometer / von Malcesine (Stellplatz am Wasser) über Torbole und Riva del Garda zurück nach Garda (Stellplatz Innenstadt, Koordinaten: 45.5750037, 10.7080891)

Frühstück mit Aussicht!
Frühstück mit Aussicht!

Heute Morgen in aller Herrgottsfrühe - zwischen fünf und sechs Uhr - herrscht reges Treiben auf dem Stellplatz in Malcesine: unser benachbartes Wohnmobil, gestern Abend erst um circa elf Uhr angekommen, fährt um kurz nach fünf Uhr schon wieder weg, ein paar Minuten später fährt ein Kastenwagen in die entstandene Lücke, vollbepackt mit Surfbrettern. Nach und nach trudeln wieder mehr Autos und vor allem Surfer ein, heute scheinen “gute Winde” zu herrschen. Das alles bekommen wir gut mit, da wir doch alle Fenster sperrangelweit offen haben, eigentlich entgegen unserer Absicht, doch bei über 30° Celsius im Womo und nur wenig kühler draußen empfanden wir das als die bessere Alternative, zumal am frühen Morgen ein etwas kühleres Lüftchen auffrischte. Gegen acht Uhr allerdings sind unsere Nachbarn schon wieder weg?! Was soll's, so haben wir schön viel Platz...

Das Frühstück vor dem Womo vollzieht sich um viertel nach zehn Uhr schon bei knapp 32° Celsius, obwohl wir noch im Schatten sitzen.

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Verona - Stadt von Romeo und Julia und der Opernfestspiele

Do., 3. August 2017, 12. Reisetag / 29 Tageskilometer mit Womo / vom Stellplatz “Parcheggio Centro” in Garda bis “Agricamping Corte Finiletto” in Verona, Koordinaten: 45.4458196, 10.9182505)

Einfahrt zum Campingplatz kurz vor Verona
Einfahrt zum Campingplatz kurz vor Verona

Die Nacht in Garda war verhältnismäßig ruhig für einen Innenstadt-Stellplatz, doch heute Morgen zwischen fünf und sechs Uhr setzt das typisch mediterrane Geknatter der unzähligen Motorroller einerseits und parkplatzsuchender Autos andererseits der Nachtruhe ein recht jähes Ende. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, denn die Ver- und Entsorgung wird hier nur von sieben bis neun Uhr morgens angeboten, ist dafür aber komplett im Preis inbegriffen. Das heißt für uns Eltern aufstehen, die Töchter gegen halb neun Uhr einigermaßen schlaftrunken vom Hubbett ins Elternbett bugsieren und Hubbett hoch - selbst die wenigen Meter bis zur Ver- und Entsorgungsanlage wollen wir nicht mit heruntergelassenem Bett und Nachwuchs darin riskieren.

Glücklicherweise sind die anderen zwei, drei Wohnmobile, die die Nacht auch hier verbracht haben, nicht an Ver- und Entsorgung interessiert, so dass wir ungehindert hantieren können. Nach unserer Aktion schließt ein Mann mittels Kette auch schon wieder dieses Areal und wir fahren auf unseren Stellplatz zurück.

Wir frühstücken anschließend im Womo, weil uns das draußen zwischen den Autos ein wenig befremdlich vorkommt. Von der Temperatur her ist es sowieso egal, es herrschen drinnen wie draußen um viertel vor zehn Uhr schon 32° Celsius.

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"Venedig - sehen und ster..." Ach, lieber doch nicht...

Fr., 4. August 2017, 13. Reisetag / 125 Tageskilometer / von Stellplatz "Agricamping Corte Finiletto" in Verona zum Campingplatz "Venezia Camping Village" in Mestre-Venedig (Koordinaten: 45.4805731,12.2723133)

Auf nach Venedig!
Auf nach Venedig!

Wir ahnten es schon - die Nacht auf dem Stellplatz war wieder laut wegen der angrenzenden Straße und, natürlich, heiß, trotz aller möglichen geöffneten Fenster...

Unsere Stellplatznachbarn sind schon gegen sechs Uhr heute Morgen abgefahren, bewundernswert, zumal sie vergangene Nacht erst gegen ein Uhr (zu Fuß) angekommen sind, ihr Wohnmobil stand schon da, als wir ankamen. So etwas schaffen wir nie… (müssen wir aber auch nicht…). Wir frühstücken erst mal wieder gemütlich draußen im Schatten, ver- und entsorgen und brechen um kurz vor halb elf Uhr in Richtung Venedig auf.

Wir haben uns gestern Abend wiederum mit der ADAC-Stell-und Campingplatz-App einen Campingplatz ganz in der Nähe der großen nordwestlichen Straßenbrücke ("Freiheitsbrücke", "Ponte della libertà") vom festländischen venezianischen Stadtteil Mestre aus über die Lagune ins historische Zentrum ausgesucht. Das ist der einzige Weg, Venedig mit Auto, Bus oder Bahn "trockenen Fusses" zu erreichen.

 

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Und noch einmal Venedig - weil's so schön ist...

Sa., 5. August 2017, 14. Reisetag / null Tageskilometer / Campingplatz “Venezia Camping Village”, Mestre-Venedig

Venedig zum Zweiten...
Venedig zum Zweiten...

Obwohl der Stellplatz eigentlich recht schattig ist, war die vergangene Nacht wieder eine der wärmsten. Man weiß schon nicht mehr, wie man liegen soll, ohne alles vollzuschwitzen, bei um die 30° Celsius. Nur die Tatsache, dass einen draußen die Mücken “zerfressen”, hält uns vom Schlafen unter freiem Himmel ab. Dabei ist der Platz hier so schön ruhig! Wegen der Wärme ist die Nacht auch früh zu Ende, schon um kurz vor acht Uhr stehen Herr und Frau Fernschreiber auf und auch die Töchter sind früher wach als gewohnt.

Nach dem Frühstück brechen wir um kurz vor elf Uhr auf. Heute soll’s noch mal für einen Tag nach Venedig gehen. Sieben Minuten später sind wir an der Bushaltestelle, doch hier müssen wir eine Viertelstunde warten, ein Bus ist gerade abgefahren. Macht nichts, wir haben ja Urlaub und deswegen Zeit, obwohl das Warten an der Straße bei heutigen 33° Celsius auch nicht gerade eine kühle Angelegenheit ist. 

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Zurück zum Gardasee - Wieder ans Wasser!

So., 6. August 2017, 15. Reisetag / 146 Tageskilometer / von “Venezia Camping Village”, Mestre-Venedig wieder zum “Camping Tiglio”, Sirmione, Koordinaten: 45.4573636,10.640883)

 

Wieder zurück zum Gardasee - am Sonntag bei leerer Autobahn
Wieder zurück zum Gardasee - am Sonntag bei leerer Autobahn

Heute Nacht war es nicht ganz so drückend heiß und daher angenehmer zu schlafen, so dass es auch mal wieder etwas später wird mit Aufstehen und Frühstück, aber da merkt man schon wieder, dass es ein heißer Tag in Venedig werden wird. 

Kurz vor elf Uhr ver- und entsorgen wir an der großzügig angelegten, komfortablen Anlage mit doppeltem Bodeneinlass, danach die obligate Bezahlung, nicht 102 € für zwei Nächte, sondern “nur” 96,96 €, knapp 5% Ermäßigung bei Barzahlung. Wir hatten gestern in Venedig an einem Bankautomaten zum zweiten Male in diesem Urlaub Bargeld abgehoben.

Um fünf nach elf Uhr verlassen wir den Campingplatz und sind drei Minuten später an der gleichen Straße, an der der Campingplatz liegt, bei Lidl. Wir brauchen dringend Getränkenachschub. Dabei ist es nicht so, dass wir ein “Abo” auf Lidl haben und nur dort einkaufen wollen, sondern das ist der Supermarkt, der am meisten ausgeschildert ist und wahrscheinlich die größte Dichte an Filialen in ganz Italien hat.

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Sonne, See und grandiose Aussicht

Mo., 7. August 2017, 16. Reisetag / null Tageskilometer / "Camping Tiglio", Sirmione 

Aussicht am Morgen vom Womo-Bett aus
Aussicht am Morgen vom Womo-Bett aus

Die letzten Tage unseres Urlaubs stehen ganz im Zeichen der Erholung und Entspannung auf dem “Camping Tiglio”. 

Nach dem gestrigen starken Wind und dem Gewitter lacht heute wieder bei nur lauem Lüftchen und um die 29/30° Celsius die Sonne vom wolkenlosen Himmel wie frisch gewaschen. Es bietet sich uns schon quasi vom Bett aus nach dem Aufwachen ein super klarer Fernblick über den See bis weit in die Ausläufer der Alpen, die sich zum Norden hin um den See winden. Den ganzen Tag über kommen Gäste des Campingplatzes zum Wendehammer, an dem wir mit unserem Womo stehen, um das großartige Panorama zu fotografieren, das wir quasi “vor der Haustür” haben.

So frühstücken wir mit dieser tollen Kulisse und lassen anschließend “den lieben Gott einen guten Mann sein”, sprich, wir gehen den Tag ganz langsam und mit viel Lesen an.

 

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Der letzte Urlaubstag - The same procedure as... yesterday

Di., 8. August 2017, 17. Reisetag / null Tageskilometer / "Camping Tiglio", Sirmione, Gardasee

Morgendämmerung um kurz vor sechs Uhr vom Womo aus
Morgendämmerung um kurz vor sechs Uhr vom Womo aus

Heute am frühen Morgen erlebt Frau Fernschreiberin einen sehr stimmungsvollen Sonnenaufgang, quasi direkt aus dem Bett heraus, nachdem sie von einem undefinierbaren Geräusch draußen wach geworden ist.

Um viertel vor sechs Uhr ist die tiefe Morgenröte als breiter Streifen über den Bergen jenseits des Sees am Himmel schon zu sehen, noch bevor die Sonne selbst sich blicken lässt. Schon das ist ein atemberaubendes Naturschauspiel, vor allem, wenn es sich so direkt vor dem Womo zeigt.

Selbstverständlich muss dieses Ereignis auch in Bildern festgehalten werden, doch Fotos können eigentlich nicht annähernd die ruhige, erhabene Stimmung eines wolkenlosen Sonnenaufgangs über Wasser und Berge festhalten. Eine friedliche, fast feierliche Stimmung herrscht da am frühen Morgen so ganz allein; um einen herum ist noch nichts zu hören, alles schläft noch…

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Und leider wieder nach Hause...

Mi., 9. August 2017, 18. und letzter Reisetag / 1022 Tageskilometer / von “Camping Tiglio”, Sirmione, Gardasee, Italien nach Soest, NRW, Deutschland

Auf der Brennerautobahn Richtung Heimat
Auf der Brennerautobahn Richtung Heimat

Der Abfahrtstag vom Gardasee endet für unsere Verhältnisse früh: Wir stehen gegen acht Uhr auf und frühstücken “schon” um viertel vor neun dieses letzte Mal im Womo und nicht draußen, da wir gestern Abend außen schon alles eingepackt haben. Es sah nach Regen aus, der in der Nacht auch tatsächlich fiel, wenn auch nur als kurzer, aber recht heftiger Schauer. Da war es gut, alles schon verstaut und vor allem die Markise trocken eingerollt bekommen zu haben.

Um neun Uhr heute Morgen sind es aber schon wieder 27° Celsius.

Wir treffen unsere letzten Vorbereitungen zur Abfahrt  und zahlen nochmals 172,20 € für die drei Nächte (3x55 € plus 0,60 € Kurtaxe pro Nacht und Person). Danach heißt es Abschied nehmen vom schönen Gardasee und wir verlassen den “Camping Tiglio” um fünf vor halb zehn Uhr.

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Das sind wir:

Die Fernschreiber.

 

Gerne unterwegs in unserem Knaus Sky Wave 650 MF.

 

In unserem Wohnmobil sind wir zu Hause, in einem Hotel nur Gast.

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