Toskana - Traumlandschaft Italiens

Eine Rundreise durch die Mitte Italiens mit viel Kunst, Geschichte, Chianti und Brunello


Reiseroute vom 26. Juli bis 10. August 2018 (16 Reisetage)

3101 km insgesamt


Reiseblog Toskana 2018:

Aufbruch gen Süden Richtung Bodensee

Do., 26. Juli 2018, 1. Reisetag / 585 Tageskilometer / von Soest nach Amtzell, Büchel (Allgäu, Nähe Bodensee), Wohnmobilstellplatz Büchelwiesen, Koordinaten: 47.708952,9.766159

Abendstimmung am Stellplatz mitten im Grünen
Abendstimmung am Stellplatz mitten im Grünen

An einem Donnerstag in den Urlaub zu starten ist für uns schon recht ungewöhnlich. Normalerweise suchen wir uns dazu ein Wochenende aus, um den LKW-Verkehr zu vermeiden.

Der Wochentag ist nun dem Umstand geschuldet, dass in diesem Sommer unsere Fernschreiber-Zwillingstöchter, nunmehr 16 Jahre alt, an einer 16-tägigen Ferienfreizeit auf Korsika teilnehmen und wir sie heute Morgen - also eigentlich noch mitten in der Nacht - um 1:45 Uhr am vereinbarten Bus-Treffpunkt zu einem hoffentlich wunderschönen und abenteuerlustigen Aufenthalt auf der französischen Insel mit Canyoning, Klettersteig, Kanufahren, Wandern und natürlich viel Baden im Mittelmeer verabschiedet haben.

Wir Fernschreiber-Eltern brechen zur gleichen Zeit, also auch heute, ebenfalls in Richtung Süden auf, natürlich mit unserem Womo. Unser grobes Ziel lautet Toskana.

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Vom Allgäu über Liechtenstein und die Schweiz nach Italien

Fr. 27. Juli 2018, 2. Reisetag / 317 Tageskilometer / vom Wohnmobilstellplatz Büchelwiesen (Allgäu) nach Fondotoce, Lago Maggiore (Italien), Campingplatz "Camping Village Isolino", Koordinaten: 45.937139,8.4990257

Unser Womo am Flugplatz von Bad Ragaz in der Schweiz
Unser Womo am Flugplatz von Bad Ragaz in der Schweiz

Wie meistens in unseren Urlauben stehen wir erst so gegen neun Uhr am Morgen auf, wir sind ja schließlich nicht auf der Flucht und lassen die Tage immer sehr gemütlich angehen. Es sind schon 21° Celsius und die Sonne scheint. So macht das Frühstück draußen unter der Markise Spaß, versüßt wird das Ganze mit dem Blick auf Wiese und Apfelbäume.
Beim Frühstück planen wir auch die Route und das grobe Ziel für heute: Wir möchten bis zum Lago Maggiore, weil auch für die nächsten Tage recht hohe Temperaturen angekündigt sind. Da ist ein Aufenthalt am Wasser doch ganz angenehm. Des Weiteren überlegen wir, bis zur italienischen Hälfte des Sees zu fahren, weil da die Übernachtungkosten im Schnitt wohl günstiger sind als in der teuren Schweiz und wir auch gar keine Schweizer Franken umgetauscht hatten. Außerdem wollen wir für ein paar Tage am Lago Maggiore bleiben, bevor es in die Toskana weitergeht und entscheiden uns daher für den etwas höheren Komfort eines Campingplatzes im Vergleich zu einem (italienischen) Womo-Stellplatz.

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Blitz und Donner am Lago Maggiore und abends "Tarzan"

Sa., 28. Juli 2018, 3. Reisetag / 0 Tageskilometer mit Womo / "Camping Village Isolino", Lago Maggiore, Fondotoce, Italien

Lago Maggiore vor dem Gewitter am Nachmittag
Lago Maggiore vor dem Gewitter am Nachmittag

Nach zwei anstrengenden Fahrtagen mit insgesamt über 900 Kilometern, Cachesuche und Besichtigungsunterbrechungen stehen die nächsten beiden Tage bei prognostizierten warmen Temperaturen ganz im Zeichen von Erholung und Entspannung in See und Pool.

Wir stehen - kaum noch erwähnenswert - kurz vor neun Uhr auf, bei 27° Celsius und Sonne, praktisch wie gewohnt.

Von unserem Stellplatz aus können wir beim Frühstück draußen das rege Treiben um uns herum gut beobachten. Vor allem viele Familien mit kleinen Kindern sind hier, die nicht eine Minute stillsitzen und immer rumflitzen. Vor nicht allzu vielen Jahren war das bei unserem Nachwuchs noch ganz ähnlich... War eine sehr schöne Zeit, aber etwas mehr Ruhe wie jetzt ist auch nicht zu verachten...

Wir lassen es langsam angehen an diesem ersten kompletten Tag an einem Ort und verbringen den Vormittag mit Lesen.

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Geocaching am Lago Maggiore und dann ab in den Pool!

So., 29. Juli 2018, 4. Reisetag / 0 Tageskilometer mit Womo / "Camping Village Isolino", Lago Maggiore, Italien

Lebhaftes Treiben am Pool
Lebhaftes Treiben am Pool

Man glaubt kaum, wie laut so ein Campingplatz morgens um neun Uhr sein kann. Trecker fahren über den Platz, um hier und da für Sauberkeit und Ordnung zu sorgen, Kinder künden schon lautstark morgens um sieben Uhr an, dass sie wach sind... (war bei uns auch noch so vor ein paar Jahren mit unserem Nachwuchs...), eine Kehrmaschine kehrt lautstark und wiederholt unter mächtigem Dieselgestank mehrmals die Wege des Platzes. 5-Sterne-Platz eben, nachts auch mit patrouillierender Security und daher auch sehr ruhig, aber tagsüber sehr wuselig.
Sonne scheint heute wieder satt, es sind jetzt ca. 25° Celsius, noch am Vormittag haben wir schon 29° Celsius, klarer, blauer Himmel, heute wird es wieder heiß.
Bis halb zwölf Uhr probieren wir verschiedene Varianten unseres Beschattungssystems aus, mit diversen Haken, Ösen, Seilen. Jetzt fehlen eigentlich nur noch ein paar Stoffbahnen. Eine haben wir ja schon, die leistet uns nach vorne raus unter der Markise schon gute Dienste.

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Vom See zum Meer: an die italienische Riviera bei Carrara

Mo., 30. Juli 2018, 5. Reisetag / 332 Tageskilometer / vom Camping Village Isolino, Lago Maggiore nach Sarzana (Ligurien), Stellplatz "Area Sosta Camper", Koordinaten: 44.0509687,10.0077163

Am Strand von Sarzana, ital. Riviera (La Spezia)
Am Strand von Sarzana, ital. Riviera (La Spezia)

Morgens frühstücken wir wie gehabt gemütlich auf dem Campingplatz "Village Isolino", danach ver- und entsorgen wir nochmals und - natürlich nicht zu vergessen - bezahlen den Aufenthalt hier. 
Um 11:20 Uhr brechen wir schließlich auf Richtung italienische Küste, wobei wir kurz nach der Abfahrt noch mal schnell anhalten, die grobe Richtung - nämlich La Spezia an der italienischen Riviera - festlegen und dort schon mal ein paar Stellplätze am Meer heraussuchen. Wenn es weiterhin so warm bleibt, dann zieht es uns nämlich zum Meer. Um kurz nach halb zwölf Uhr ist dann endgültiger Aufbruch, bei 27° Celsius und Sonne.
Wir fahren die ganze Zeit über Autobahn, damit wir vorwärtskommen, erst durch die Po-Ebene Richtung Mailand, dann westlich durch die Apuanischen Alpen, die ziemlich eindrucksvoll wirken, bis Abfahrt Carrara, was kurz vor unserem Ziel ist. Carrara - die Stadt des weißen Marmors. Ein Teil des Gebirges ist regelrecht zerstückelt deswegen und überall sieht man Platten des Marmors bei den Händlern liegen.

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Ein herrlicher Strandtag am Meer, Erfrischung pur!

Di., 31. Juli 2018, 6. Reisetag / 0 Tageskilometer mit Womo / Stellplatz "Area Sosta Camper", Sarzana (Ligurien)

Bunte Drachen am strahlendblauen Himmel des Strandes
Bunte Drachen am strahlendblauen Himmel des Strandes

Eine ausgesprochen ruhige Nacht liegt hinter uns! Die Strandstraße war wirklich so gut wie nicht zu hören - vielleicht war auch kaum Verkehr da - und die rundherum weit geöffneten Fenster vom Womo ließen den kühleren Nachtwind hinein (na ja, 25° Celsius auch noch früh morgens um halb vier Uhr...)
Was allerdings irgendwann in den frühen Morgenstunden zu hören ist, halb schon in der Morgendämmerung, das sind merkwürdige und irgendwie nicht ganz zuordbarer Geräusche draußen unter der Markise... Katzenbesuch... In den schon am Abend zuvor wohlweislich zusammengeklappten Stühlen ohne Polster liegen die beiden Katzen von gegenüber, in dem engen Platz zwischen Sitz und Lehne, muss wohl auch so ganz gemütlich sein...

Sie springen auch auf den Tisch und krabbeln unter den Tritt vor der Womo-Tür, alles von Frau Fernschreiberin vom Bettfenster aus prima zu beobachten. Sie lassen sich auch von Zurufen und Wegscheuchbewegungen aus dem Fenster heraus nicht stören.

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Pisa - und natürlich der "Schiefe Turm"

Mi., 1. August 2018, 7. Reisetag / 81 Tageskilometer / vom Stellplatz "Area Sosta Camper" in Sarzana (Ligurien) nach Pisa (Toskana), Stellplatz "Parcheggio Camper Via di Pratale", Koordinaten: 43.721287,10.4205806

Der schiefe Turm hinter dem (geraden) Dom Santa Maria
Der schiefe Turm hinter dem (geraden) Dom Santa Maria

Heute war die Nacht nicht ganz so ruhig, die Küstenstraße hörte man etwas mehr als gestern Nacht, evtl. hat sich der Wind etwas gedreht oder es war mehr los auf der Straße... Vor allem aber kam von irgendwoher laute Musik aus der Gegend, von einem Konzert o.ä., bis nach ein Uhr nachts. Ansonsten war die Nacht aber ereignislos, ob die Katzen wieder da waren, entzieht sich unserer Kenntnis...

Der Mann unseres Nachbarpaares kommt wieder gegen halb zehn Uhr am Morgen zurück, erneut mit frischen Fischen im Eimer am Tandem und wieder sitzen die beiden da und nehmen ihre "Beute" aus.
Nach dem Frühstück packen wir zusammen und fahren um elf Uhr und bei 32° Celsius los Richtung Lidl, unsere Getränkevorräte gehen allmählich zur Neige. Jetzt, am beginnenden dritten Tag in Folge ohne Landstrom und ohne Fahrstrecke haben wir immer noch 92,8% Batteriefüllung bei der Abfahrt. Richtig gut.

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Florenz - Kulturelles Highlight der Toskana

Do., 2. August 2018, 8. Reisetag / 103 Tageskilometer / von Pisa, Stellplatz "Parcheggio Camper Via di Pratale" nach Florenz (Toskana), "Camping Firenze", Koordinaten: 43.7655595,11.3130838

Stellplatz mit "eigener Außen-Dusche" in Florenz
Stellplatz mit "eigener Außen-Dusche" in Florenz

Wir frühstücken nach einer ruhigen Nacht doch draußen, dicht im Schatten des Womos. Gestern Abend dachten wir ja noch, das sei wegen der Enge zum Nachbarn nicht möglich, doch draußen ist es schöner als drinnen, also quetschen wir uns dahin.
Als wir so nach dem Frühstück mal unsere Mails abrufen, stellen wir fest, dass die Kreditkarte von Herrn Fernschreiber vor zwei Tagen gesperrt wurde wegen einer abgebrochenen Transaktion beim Kauf der Karten für den Schiefen Turm von Pisa. Ja stimmt, er hatte erst nur eine Karte für 18 € gekauft, das dann während des Vorgangs noch bemerkt, die Transaktion abgebrochen, alles erneut eingegeben und im Anschluss zwei Karten für 36 € gekauft. Wegen dieser abgebrochenen Transaktion sperrte daraufhin das Kreditinstitut sicherheitshalber die Karte. Super! Und wir haben zwischenzeitlich noch mit der Karte bei Lidl und an einer Tankstelle bezahlt... Die kriegen dann wohl ihr Geld nicht... Also schnellstens bei der mitgelieferten Hotline des Kreditkarteninstituts anrufen, so wie es in der Mail empfohlen wird.

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Sightseeing in Florenz: Ponte Vecchio, Santa Maria del Fiore, Santa Croce... und ein Schreck am Abend

Fr., 3. August 2018, 9. Reisetag / 0 Tageskilometer mit Womo / "Camping Firenze", Florenz (Toskana)

Aussicht vom Campanile auf Kuppel von Santa Maria del Fiore
Aussicht vom Campanile auf die Kuppel von Santa Maria del Fiore

Heute soll's zum kulturellen Mittelpunkt der Toskana gehen: in die Altstadt von Florenz. Wie immer stehen wir im Urlaub gegen neun Uhr auf, es herrschen 28° Celsius und im Moment ist es leicht bewölkt. Mit frischen Brötchen aus dem Campingplatz-Supermarkt schmeckt das Frühstück noch mal so gut.

Um genau elf Uhr schwingen wir uns dann auf unserer Fahrräder, um den gestern erkundeten Radweg am Arno entlangzuradeln, fünf Kilometer bis in die Innenstadt.

Wir lassen uns Zeit mit dem Radeln, halten hier und da mal an, um die Landschaft zu betrachten und nach Caches Ausschau zu halten. Eine halbe Stunde später, gegen halb zwölf Uhr, erreichen wir die Biblioteca Nazionale Centrale di Firenze, die Nationalbibliothek von Florenz, direkt am Ufer des Flusses gelegen. Am Piazza dei Cavalleggeri lassen wir unsere Räder stehen, natürlich gut angeschlossen an den Fahrradständern, und wähnen unsere Vehikel an einem solch recht belebten Ort sicher... Die Ponte Vecchio, die berühmte mit Ladenzeilen ausgestattete Brücke ähnlich wie die Rialto-Brücke in Venedig, liegt ca. 400 m entfernt. Dorthin wollen wir als Erstes.

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Erholung muss sein - Sightseeing ist anstrengend...

Sa., 4. August 2018, 10. Reisetag / 0 Tageskilometer mit Womo / "Camping Firenze", Florenz (Toskana)

Entspannung bei Chianti und Reiselektüre in Florenz
Entspannung bei Chianti und Reiselektüre in Florenz

Heute ist wieder Ausruhen angesagt, nach der Besichtigungstour und dem geklauten Fahrrad in Florenz gestern. Wir verlängern noch um eine Nacht hier auf dem Campingplatz und wollen morgen nach Siena weiter. Jetzt um neun Uhr sind's knapp 29° Celsius, doch in Deutschland ist es die ganze Zeit genauso heiß, zum Teil noch wärmer und es fällt dort kein Tropfen Regen, wie wir aus Deutschland vermeldet bekommen.


In Sachen Fahrrad können wir eigentlich nichts weiter unternehmen, eine Diebstahlsanzeige bei der florentinischen Polizei können wir uns wahrscheinlich sparen, obwohl wir sogar die Fahrradgestellnummer im Handy gespeichert haben, da Frau Fernschreiberin einen Fahrradpass der deutschen Polizei mit Einträgen aller Fahrräder der Familie auf dem Handy gespeichert hat. Die Angaben sind zwar alle auf deutsch, doch so etwas wie die Rahmengestellnummer oder der Markenname sind ja quasi "international".

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Von Florenz durch das wunderbare Chianti-Gebiet nach Monteriggioni und weiter nach Siena

So., 5. August 2018, 11. Reisetag / 76 Tageskilometer / von Florenz, "Camping Firenze" über Monteriggioni (Koordinaten: 43.3894567,11.221939) nach Siena (Toskana), "Camping Colleverde", Koordinaten: 43.3366921,11.3305075

Kleine Kirche in Monteriggioni, umgeben von Olivenbäumen
Kleine Kirche in Monteriggioni, umgeben von Olivenbäumen

Nach drei Tagen Florenz geht es nun aber endlich weiter Richtung Süden. Wir möchten nach Siena und kurz vor diesem nächsten Highlight toskanischer "Must Haves" auch das Bergdörfchen Monteriggioni besuchen, das quasi auf dem Weg liegt.
Heute stehen wir mal gegen halb neun Uhr auf, frühstücken und räumen zusammen. Das "Ausparken" vom Stellplatz wird sich nachher eventuell ein wenig schwierig gestalten, da wir erstens bei der Ankunft im Schotter eingesunken sind und das vordere, rechte Rad durchgedreht ist und sich zweitens im Laufe der zweieinhalb Tage genau rechts und links auf unseren Nachbarplätzen ein Wohnmobil und ein Zelt mit seinen jeweiligen Besitzern einquartiert haben, obwohl auf dem Campingplatz noch -zig weitere Parzellen frei sind...

Um halb elf Uhr rangieren wir ein wenig herum, es klappt doch recht gut, da Herr Fernschreiber mit seinem Klappspaten den Reifen freigeschaufelt und die Unterlage für die Auffahrkeile unter den Reifen geschoben hat.

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Siena - am Piazza del Campo tummeln sich die Studenten in der Mittelalter-Stadt

Mo., 6. August 2018, 12. Reisetag / 0 Tageskilometer mit Womo / "Camping Colleverde", Siena (Toskana)

Piazza del Campo mit Torre del Mangia und Palazzo Pubblico
Piazza del Campo mit Torre del Mangia und Palazzo Pubblico

Nach einer sehr ruhigen Nacht und einem wie immer ausgiebigen Frühstück hier auf dem Campingplatz Colleverde in Siena schlendern wir um elf Uhr zunächst mal Richtung Rezeption, um uns Bustickets für die Fahrt in die Altstadt von Siena zu kaufen.

Die historische Altstadt von Siena liegt vom Campingplatz aus circa 6 km mit ÖPNV entfernt, die ungefähr 20-minütige Busfahrt bis ins Zentrum beginnt an der Haltestelle 120 m vom Campingplatz entfernt. Man könnte auch zu Fuß gehen, dann sind es nur 3,5 km, aber dafür braucht man circa eine Dreiviertelstunde und es geht nur hoch und runter...
Die Tickets kosten uns insgesamt 6 €: pro Fahrt/pro Person 1,50 €.
Ein wenig müssen wir an der Bushaltestelle bei sonnigen Temperaturen um die 34° Celsius noch warten, bis uns um 11:23 Uhr die Buslinie Nr. 3 (in mal wieder halsbrecherischer italienischer Fahrweise, das kennen wir schon aus Venedig letztes Jahr) zur Haltestelle "Tozzi" - eine Art Busbahnhof - in die Altstadt bringt, wo wir um 11:45 Uhr ankommen.

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Durch Brunello-Weinberge zu den Thermen von Saturnia

Di., 7. August 2018, 13. Reisetag / 112 Tageskilometer / von Siena, "Camping Colleverde" über Montalcino (Koordinaten: 43.0537268,11.4827912) zu den Thermen von Saturnia, Stellplatz "Area Sosta Camper l'Alveare dei Pinzi", Manciano (Toskana), Koordinaten: 42.6549646,11.5025893

Malerisches Bergdorf Montalcino im Brunello-Weingebiet
Malerisches Bergdorf Montalcino im Brunello-Weingebiet

Wir sind mal wieder gegen neun Uhr aufgestanden, haben gefrühstückt und langsam bei um die 29° Celsius zusammengepackt, denn heute soll es noch ein wenig weiter Richtung Süden gehen, über Montalcino nach Manciano, zu den Thermen von Saturnia.
Um elf Uhr - auch fast wie immer, man "richtet sich eben so ein" in seinem Tagesablauf - verlassen wir den Campingplatz Colleverde in Siena. Wir möchten jetzt gen Süden nicht die großen Straßen fahren, sondern die landschaftlich reizvolleren kleineren Landstraßen, auf denen es zwar langsamer, steiler und kurvenreicher zugeht, man aber auch mehr sieht als auf den Bundesstraßen oder Autobahnen.
Daher lassen wir uns heute mit der "Here"-App nach Manciano zu den Wasserfällen der Saturnia-Quellen navigieren, da wir durch das andere Navi - bedingt durch die Berücksichtigung von Länge, Breite, Gewicht usw. des Fahrzeugs - immer auf die größeren Straßen navigiert werden.

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"Terme di Saturnia" - Ein warmes Bad in der Natur

Mi., 8. August 2018, 14. Reisetag / 354 Tageskilometer / vom Stellplatz "Area Sosta Camper l'Alveare dei Pinzi", Manciano (Toskana) nach Deiva Marina (Ligurien, ital. Riviera), Stellplatz auf einem Parkplatz "Parking", Koordinaten: 44.2215659,9.5270451

Cascate del Mulino - die Sinterterrassen von Saturnia
Cascate del Mulino - die Sinterterrassen von Saturnia

Die Nacht war zwar sehr ruhig, aber es hat so sehr nach dem Schwefel der Therme - also "faulen Eiern" - gestunken, dass wir nachts die Jalousien am geöffneten "Bettfenster" geschlossen haben (das Fenster ganz schließen, dazu war es zu warm...), damit der Gestank nicht ganz so direkt reinweht. Vielleicht ist das auch der Grund, warum es unmittelbar an den Sinterterrassen keine Übernachtungsmöglichkeit gibt... jetzt, am Morgen und auch gestern tagsüber, ist von dem Schwefel hier nichts mehr zu riechen... komisch... Nachtkühle? Windrichtung?
Wir ziehen nach dem Frühstück draußen im Schatten bei rund 28° Celsius unsere ältesten Badeklamotten an und wollen mit dem Shuttlebus um elf Uhr zu den Sinterterrassen fahren. Der ist für Campinggäste kostenfrei, also nehmen wir das Angebot gerne an. Ideal wäre es gewesen (und für uns unabhängiger), wenn wir mit den Fahrrädern die Strecke hätten fahren können... aber wir haben ja nur noch eins...

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Über Genua und Mailand, durch den Gotthardtunnel und die Schweiz bis nach Freiburg im Breisgau

Do., 9. August 2018, 15. Reisetag / 594 Tageskilometer / vom Stellplatz "Parking" in Deiva Marina (ital. Riviera, Ligurien) nach Freiburg (Breisgau, Baden-Württemberg, Deutschland), "Stellplatz am Eschholzpark", Koordinaten: 47.999511,7.82467

Auf der A2 kurz vor Bellinzona... Gotthard? Bernardino?
Auf der A2 kurz vor Bellinzona... Gotthard? Bernardino?

Um neun Uhr am Morgen knallt die Sonne auf das Womo, kein bisschen Schatten ist in Sicht. Jetzt sind's schon 31° Celsius hier. Aber wir haben eine recht ruhige Nacht hinter uns, die nur einmal durch ein recht merkwürdiges, anfangs kaum zuzuordnendes Verhalten einer Autofahrerin und eines Beifahrers in einem Auto unterbrochen wurde:

Irgendwann am Abend, nachdem die Carabinieri abgezogen sind, fährt besagtes Auto auf dem Platz, hält an, aber mit laufendem Motor - eine ganze Zeit lang. Gespräche im Auto, Licht drinnen an, wieder aus. Das Auto fährt an - aber wie! Ruckelnd, zögernd, den Motor "abwürgend". Wieder startend - gleiches Spiel von vorne. Dann andere Variante: Rückwärts fahren, warum auch immer, vorwärts wäre auch genug Platz, und das alles im Dunkeln. Schotter spritzt auf, Reifen drehen fast durch, da Kupplung nicht losgelassen wird. Häää? Nach einer Viertelstunde etwa fährt das Auto mit der Fahrerin und ihrem Begleiter langsam wieder vom Platz. Irgendwie sah es ganz nach "privaten Fahrstunden" aus, die da gegeben wurden, aber so ganz sicher sind wir uns da auch nicht...

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Von Kindheitsspuren in Süddeutschland in die Gegenwart nach Soest

Fr. 10. August 2018, 16. und letzter Reisetag / 550 Tageskilometer / vom "Stellplatz am Eschholzpark" (Freiburg, Breisgau, Baden-Württemberg) über Keltern-Dietlingen (Koordinaten: 48.8960532,8.5953149), Nähe Pforzheim, nach Soest, NRW

Ehemaliges Wohngebiet von Frau Fernschreiberin
Ehemaliges Wohngebiet von Frau Fernschreiberin

Heute Nacht hat es stellenweise ganz schön geregnet, kein Wunder, es zogen ja auch einige Unwetter über Deutschland hinweg, wie wir gegen Morgen aus dem Radio erfahren. Da wurde in der Nacht sogar eine zusätzliche Wolldecke bei Frau Fernschreiberin fällig, wegen der Kühle, die wir gar nicht mehr gewohnt sind...

Morgens um neun Uhr haben wir hier 19,7° Celsius am Stellplatz, die Wetter-App sagt sogar nur 15,2° Celsius. Aber es herrscht immerhin blauer, fast wolkenloser Himmel.
Wir frühstücken drinnen, die Stellplätze sind ziemlich eng, außerdem haben wir Schatten vor'm Womo und es ist ja auch recht kühl.

Der Stellplatz beherbergt eine bunte, internationale Mischung hier, viele Italiener, Niederländer, auch Spanier, Belgier geben sich ein Stelldichein. Da sieht man mal, wie beliebt Freiburg auch bei ausländischen Touristen ist!

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Das sind wir:

Die Fernschreiber.

 

Gerne unterwegs in unserem Knaus Sky Wave 650 MF.

 

In unserem Wohnmobil sind wir zu Hause, in einem Hotel nur Gast.

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