WOMO-BASTELEIEN

"Zu tun gibt's immer was!" (Herr Fernschreiber)

 

Viele Reisemobilbesitzer kennen das: Eigentlich ist man wirklich zufrieden mit seinem Freizeitgefährt, doch hier und da gibt es immer mal etwas zu optimieren, zu reparieren, zu erweitern... und überhaupt: zu pflegen (was hier gar nicht aufgeführt werden soll).

Ein Wohnmobil ist also ein "Ganzjahreshobby"...

19. Oktober 2018

Angeregt von einem Lesertipp in der Wohnmobil-Zeitschrift "Promobil" 11/2018 klemmen wir eine handelsübliche Federstange aus dem Baumarkt quer im Fahrerhaus ein, die man sehr variabel ein- und umsetzen kann.

Wärmedämmung dank Federstange im Fahrerhaus
Wärmedämmung mit Decke dank Federstange im Fahrerhaus

Bei Nichtgebrauch befindet sich die Stange direkt unter dem Dach, vor dem Hubbett, so dass sie nirgends stört und auch das Panoramafenster im Dach sich noch gut öffnen lässt.

Im Oktober-Urlaub, als es nachts draußen schon langsam kühler wurde, klemmten wir die Stange weiter vorne ein und hängten als kleine Wärmedämmung eine große Decke darüber, die als Kälteisolierung nach vorne zu den Fensterscheiben fungierte. Die Faltverdunklung in den Fenstern des Fahrerhauses bietet ja einen schönen Sicht- aber kaum einen Wärmeschutz. Auf diese Weise war es im Innenraum des Wohnmobils durch das so "abgeteilte" Fahrerhaus deutlich wärmer.

Die Stange lässt sich auch prima als zusätzliche Kleiderstange einsetzen, wenn man abends seine Kleidung ordentlich aufhängen möchte oder auch als zusätzliche "Trockenstange" für Duschtücher etc., gerade wenn man zu viert unterwegs ist. Das alles geht natürlich nur beim stehenden Fahrzeug, ist ja klar.


19. Juli 2018

Nur einen Tag nach Lieferung der Warntafel flattert unser neues Navi ins Haus. Da unser im Womo verbauter Naviceiver nur recht altes Kartenmaterial besitzt und wir in den letzten Jahren daher immer mit unseren Smartphones navigierten, "gönnen" wir uns in diesem Sommer ein neues Navigationsgerät. Bei diesem hier kann man auch die Daten unseres Womos eingeben - also vor allem Länge, Breite, Höhe, Gewicht, um geeignete und für uns zulässige Straßen zu befahren.

Verpackung des Navis mit Berücksichtigung der Fahrzeugmaße
Verpackung des Navis mit Berücksichtigung der Fahrzeugmaße

Wir haben ja im Januar 2017 unser Womo auf 3,85 t auflasten lassen und müssen daher manchmal mit Einschränkungen im Straßenverkehr bzw. mit den entsprechenden Vorschriften zurechtkommen.

Aufmerksam wurden wir auf einen Händler, der sein Navi in der von uns abonnierten Zeitschrift promobil bei den Kleinanzeigen bewirbt: der "Mobilisten-Verlag". Wir wollten nicht mehrere hundert Euro für solch ein Spezial-Navi mit Eingabe der Fahrzeugmaße ausgeben, daher entschlossen wir uns nach Informationsbeschaffung in einschlägigen Foren u.ä. für diesen Kompromiss. Wir zahlen nämlich für dieses Navi WomoNavigation XL Premium - Mit Bluetooth / AVin nur 135 € plus 6 € Versand. Die Grundversion ohne Bluetooth kostet 120 € plus Versand.

Sofortige Zahlung per paypal und die Lieferung erfolgte daraufhin prompt und superschnell; innerhalb von nur zwei Tagen lag das Gerät vor uns, mit Halterung, diversen Kabeln, deutscher Bedienungsanleitung. Das klappte ja schon mal wie am Schnürchen. Nach ersten Einstellungs- und Bedienfunktionen erscheint das Gerät ganz passabel, über 10 000 Stellplätze und 30 000 Campingplätze sind schon vorinstalliert, wir ergänzen die Stellplätze für 5,99 € noch um die promobil-Daten, die wir als Stellplatz-Radar-App von promobil auch auf unseren Smartphones haben. So können wir gleich vom neuen Navi aus ohne den "Umweg" über das Smartphone die Stellplätze ansteuern. Lebenslanges Karten-Update mittels beigelegter Code-Nummer ist auch möglich. Der wirkliche Einsatz und die Praktikabilität wird sich erst in ein paar Tagen zeigen, wenn es in den Urlaub geht. Danach werden wir Genaueres wissen. Mal sehen, wie sich das "No Name"-Produkt in der Praxis schlagen wird. Wir werden berichten...

 

Wiederum einen Tag später lag das Hardcase im Briefkasten, damit das Navi samt Zubehör bei Nichtgebrauch auch schön geschützt ist.

 

Nachtrag August 2018: Der gut zweiwöchige Urlaub in der Toskana liegt nun hinter uns. Eigentlich leitete uns das Navi recht zuverlässig die größeren Straßen entlang und wenn wir eine Staatsgrenze passierten (Schweiz, Liechtenstein, Österreich, Italien), wies uns das Navi darauf hin und gab die wichtigsten Geschwindigkeitsregelungen für das jeweilige Land durch. Dass wir über die "bequemeren" Straßen geleitet wurden, merkten wir vor allem in Siena: der direkte Weg zum Campingplatz in der Stadt war sehr steil und eng, was auch schon in den Bewertungen der Campinggäste verdeutlicht wurde. Die gleichzeitig mitlaufende Handy-App "Here" wies uns auch diesen Weg, das neue Navi leitete uns jedoch ein paar größere Straßen weiter, was einen kleinen Umweg bedeutete, wir aber dadurch sehr bequem und ohne "halsbrecherische" Fahraktionen ans Ziel kamen. Wollten wir bewusst kleinere, da landschaftlich reizvollere Straßen fahren, so ließen wir uns wieder durch unsere Handy-App "Here" navigieren. Wir hätten bestimmt auch irgendwo im neuen Navi die Berücksichtigung von Größe, Gewicht, Länge usw. des Fahrzeugs phasenweise unterdrücken oder ausschalten können, doch so weit sind wir (noch) nicht in die Tiefen des Navis vorgedrungen.

Drei Dinge stören uns aber bei diesem Navi: 1) Bei hellem Sonnenschein sieht man auf dem Display so gut wie nichts. Wir haben jetzt - nach dem Urlaub - eine Antireflexfolie bestellt, mal sehen, ob die etwas nützt; ansonsten gäbe es noch so ein "Schirmchen" über dem Display. 2) Die maximal einzustellende Lautstärke der Navi-Stimme ist bei Autobahnfahrten so um die 110 km/h recht leise. Das liegt natürlich auch an unserem Fahrzeug: bei dieser Geschwindigkeit ist es nun mal im Fahrerhaus auch etwas lauter... Da dies aber nur bei "schnelleren" Fahrten (für Womo-Verhältnisse) auf der Autobahn der Fall ist, taucht dieses Problem nicht soooo häufig auf, wir fahren ja nicht ständig Autobahn. 3) Hat auch wieder mit der Autobahn zu tun: Soll man eine Autobahn verlassen und auf eine andere wechseln, so sagt das Navi nicht die folgende Autobahn durch (z.B. "... auf die A2"), sondern es gibt die Nummer der Ausfahrt an: "Verlassen Sie die Autobahn und fahren Sie auf die 56". Mit "56" ist dann eben die Nummer der Ausfahrt gemeint und nicht die Autobahn. Das war anfangs sehr gewöhnungsbedürftig ("Hä?... Hier gibt's doch gar keine (Autobahn) 56?? Warum sagt die "auf" zur Ausfahrt??"). In Italien war die Ansage besser geregelt, aber wir sind ja nicht immer in Italien...

Dennoch: der Kompromiss zwischen Preis und Leistung stimmt. Vor allem mit den eingespeicherten Stellplätzen der promobil-App war das Eingeben des nächsten Ziels eine schnelle Sache.


18. Juli 2018

Heute kam per Post unsere Warntafel an, die wir brauchen, wenn wir unsere Fahrräder hinten am Heck des Womos durch Italien transportieren wollen. Zuvor hatte Herr Fernschreiber ganz Soest "abgegrast", doch in den einschlägigen Fachgeschäften (oder auch nicht) war ad hoc kein Warnschild zu bekommen.

Umverpackung der Warntafel für Italien und Spanien
Umverpackung der Warntafel für Italien und Spanien

Der Gedanke reift in uns, den diesjährigen Sommerurlaub in der Toskana zu verbringen, zu zweit, da unsere Fernschreiber-Mädels dieses Mal mit einer Ferienfreizeit auf Korsika weilen. So möchten wir die Fahrräder mitnehmen, mal sehen, ob und wie häufig sie zum Einsatz kommen, in der Wärme des toskanischen Sommers...

 

Und da es kaum teurer war, haben wir gleich - wenn wir schon im Internet bestellen - so eine doppelseitige Warntafel gekauft, neben Italien auch für Spanien auf der Rückseite. Kaum nachzuvollziehen, warum die Warntafeln in EU-Ländern wie Italien und Spanien unterschiedlich aussehen müssen... Na ja, jetzt haben wir sie, vielleicht geht's ja auch irgendwann mal Richtung Spanien...


10. Mai 2018

Am langen Christi Himmelfahrts-Wochenende hat Frau Fernschreiberin beruflich so viel zu tun, dass das Womo leider zu Hause bleiben muss. Diese Gelegenheit nutzt Herr Fernschreiber, die Wasserleitungen im Wohnmobil mal so richtig gründlich zu reinigen. Ganz zu Anfang unserer Campingzeit machten wir das nach jedem längeren Urlaub mit den Tabletten, die eigentlich zur Reinigung von Zahnersatz gedacht sind, doch in verschiedenen Foren riet man davon ab, es könne sich mit der Zeit ein Biofilm in den Leitungen durch dieses "Brause-Gemisch" bilden und man  hätte dann im Grunde die gegenteilige Wirkung erreicht.

ae-aqua Filter, Biofilter aus Iserlohn
ae-aqua Filter

Seit über zwei Jahren - also kurz nach dem Kauf unseres Womos - hängt bei uns der Biofilter ae-aqua Filter im Frischwassertank, der auf Basis eines katalytischen Prozesses ein mikroelektrisches Feld ausbildet, das Mikroorganismen abtötet. Dieses Patent der Firma A. Edelhoff mit Sitz in Iserlohn hatten wir über die Zeitschrift promobil kennengelernt, in der es getestet und für sehr gut befunden wurde. Im Internet bestellten wir daraufhin den nicht ganz billigen Filter (knapp 100 €, hält aber auch zwei Jahre im Tank) und seitdem machen wir nur gute Erfahrungen mit dem runden Teil im Frischwassertank. Wir wollten nämlich kein Produkt haben, das mit Silberionen arbeitet, wie es lange Zeit üblich war. Silberionen sind zwar keimtötend, greifen aber auch Bindegewebszellen an, wie man heute weiß.

Auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf letztes Jahr kauften wir einen neuen Filter, da die zwei Jahre nun vorbei waren. So lange hat der Biofilter sehr gute Dienste geleistet, zumindest ist keiner von uns bisher krank geworden... Allerdings müssen wir auch sagen, dass wir unser Frischwasser nicht trinken, nur zum (Kaffee-) Kochen und zum Waschen / Duschen verwenden. Aber ein- bis zweimal im Jahr zusätzlich eine Grunddesinfektion durchzuführen, halten wir für nicht schlecht.

Am Messestand empfahl man uns auch DK-DOX als Ergänzung zum Filter im Tank, damit auch die Wasserleitungen wirklich desinfiziert werden. DK-DOX ist ebenfalls frei von Silberionen, desinfiziert stattdessen mit Chlordioxid, ohne natürlich den typischen Chlorgeruch zu hinterlassen. Jedenfalls hoffen wir das, beurteilen können wir das erst, wenn wir unser Wasser aus den Leitungen im nächsten Urlaub wieder benutzen...

DK-DOX zur Grunddesinfektion
DK-DOX zur Grunddesinfektion...
... die kleinen Fieslinge bekämpfen
... die kleinen Fieslinge bekämpfen

Das Desinfektionsmittel ist ein Zweikomponentensystem und wird deshalb vor Gebrauch erstmal zusammengemischt: Die Tablette im Verschluss wird in die Flüssigkeit der Flasche gegeben, anschließend muss man 48 Std. warten (geht also nicht mal auf die Schnelle), bis die Flüssigkeit deutlich gelb geworden ist. Dann ist das Chlordioxid einsatzbereit und wird nach einer bestimmten Dosierung in den mit Wasser gefüllten Frischwassertank gefüllt und anschließend durch Öffnen der Wasserhähne in die Leitungen gezogen. Da bleibt das Wasser wiederum 6-12 Stunden stehen.

Wir haben das desinfizierende Wasser auch noch eine Weile im Grauwassertank stehen lassen (wer weiß, wie's darin aussieht?!), bevor es letztlich wieder abgelassen wurde.

Jetzt kann der nächste Urlaub wieder kommen!



27. April 2018

Am heutigen Freitag holen wir unser Womo wieder aus Bochum ab. Um kurz nach ein Uhr mit dem PKW gestartet schaffen wir es in noch nicht einmal einer Stunde Fahrtzeit, bis wir bei Spürkel ankommen. Das Womo ist schon seit letzten Dienstag fertig, doch wir haben eben nur am Wochenende Zeit, solche Dinge innerhalb der Öffnungszeiten Spürkels zu erledigen.

Zack, sind wir mit genau 95 € für die Dichtigkeitsprüfung incl. Unterbodenschutz und 19% MWSt dabei, das Montieren der Sommerreifen schlägt mit 23,80 € incl. MWSt zu Buche und unsere Katze, die ja die Dichtung unserer Heckklappe zerfetzt hat, ist uns mit Kosten von 124,59 € wahrhaftig lieb und teuer...

Wohnmobile so weit das Auge reicht
Wohnmobile so weit das Auge reicht
Bis zum nächsten Jahr...
Bis zum nächsten Jahr...

Seither schauen wir immer gaaaanz genau nach, ob sich der Stubentiger unbemerkt beim Ein- oder Ausladen des Gepäcks ins Womo geschmuggelt hat und wir unsere Fellnase dort aus Versehen eingeschlossen haben. Versteckmöglichkeiten gibt es ja genug, wenn viele Klappen offen stehen...

Um viertel vor drei Uhr treten wir die Rückfahrt an, für die wir wegen reichlich gefüllter Autobahnen und Stop&Go gut zwanzig Minuten länger brauchen als für die Hinfahrt. Das lange 1. Mai-Wochenende mit dem Brückentag am Montag steht vor der Tür und halb Deutschland scheint den Feierabend vorverlegt zu haben und nun auf Achse zu sein. Da wir jedoch am kommenden Montag arbeiten und die Töchter zur Schule müssen, werden wir unsere klassische Maiwanderung am Dienstag im Freundeskreis in der Nähe angehen. Auch sehr schön und garantiert staufrei...


Spürkel in Bochum
Spürkel in Bochum

20. April 2018

Der April ist bei uns der Monat der Dichtigkeitsüberprüfung und des Räderwechsels von Winter auf Sommer. Dazu suchten wir uns schon vor zwei Jahren den Fachhändler und die Fachwerkstatt "Auto Spürkel" in Bochum aus (ist auch der nächste KNAUS-Fachhändler von Soest aus). Abhängig ist der Erhalt der Dichtigkeitsgarantie nämlich üblicherweise von der Durchführung regelmäßiger jährlicher (und leider kostenpflichtiger) Kontrollen in den ersten Jahren des neuen Wohnmobils in einer Vertragswerkstatt. Für KNAUS-Wohnmobile des Jahres 2015/16 gelten fünf Jahre. Da fragt man sich immer: nur Geldmacherei oder wirklich sinnvoll? Na ja, kommt eben auf die Dichtigkeit an...

Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von an die 30° Celsius (und das im April!) quälen sich Herr Fernschreiber mit Womo und Frau Fernschreiberin im hinterherfahrenden PKW durch den Freitagnachmittagsverkehr des "Ruhrpotts".

Die Fahrt sollte von unserem Wohnort aus in einer Stunde beendet sein, dauerte natürlich eineinhalb Stunden auf dem "Ruhrschleichweg"... Aber innerhalb der Woche halten uns leider unsere Brötchengeber davon ab, "mal eben" nach Bochum und zurück zu fahren, dafür ist die Strecke zu weit und die Werkstatt zu früh geschlossen. So bleibt das Womo nun einfach eine Woche - bis nächsten Freitag - bei Spürkel stehen und dann beginnt das gleiche Procedere, nur umgekehrt... mit einem Auto hin, mit Womo und PKW zurück.

 

Neben der Dichtigkeitsüberprüfung und dem Reifenwechsel soll noch die Türdichtung der Heckgaragenklappe ausgewechselt werden, die unsere Katze leider in einem unbeobachteten Moment zerfetzt hat, als wir sie vor einiger Zeit unbeabsichtigt beim Beladen des Womos in der Heckgarage eingeschlossen hatten und sie natürlich versucht hatte herauszukommen. Wo so spitze Katzenkrallen überall hinkommen...

 

Außerdem wollten wir noch einen - so glaubten wir - kleinen Masseschlussfehler oder so etwas Ähnliches beheben lassen: Jedes Mal, wenn wir beim Fahren den Tempomat einschalten, leuchtet - ganz schwach zwar, aber immerhin - die Anzeige der Wegfahrsperre im Armaturenbrett auf, was man eigentlich nur bei Fahrten in der Dunkelheit sieht. Ein altbekanntes Problem bei Fiat, so der Mitarbeiter bei Spürkel, nicht sicherheitsrelevant  und ohne weitere Auswirkungen. Kostet aber um die tausend Euro... etwa 950 Euro die komplett auszutauschende (!) Armaturenanzeige plus Werkstattkosten... wir verzichten dankend, da die Garantiezeit von einem Jahr abgelaufen ist. Vielleicht versuchen wir es mit einer Kulanzanfrage bei Fiat, mal schauen...


8. April 2018

Einbau des "Prickstop", der vor wenigen Tagen nach kurzer, unproblematischer Lieferzeit von www.womo-tuning.de ins Haus flatterte. Das ist ein Einbruchsschutz, der die beliebte "Türstechermethode" zur Zerstörung des Schließzylinders und damit die Öffnung der Zentralverriegelung verhindert.

Eine lasergenau angefertigte Metallplatte wird nach etwas Bastelei unsichtbar unterhalb des Schlosses eingesetzt, nachdem man zuvor die Türverkleidung entfernt hat.

Türverkleidung entfernt
Türverkleidung entfernt
Platte mit Original-Fiatschrauben montiert
Platte mit Original-Fiatschrauben montiert

Langfinger! Hände weg!
Langfinger! Hände weg!
Nicht mal 20 €!
Nicht mal 20 €!

Klappt alles recht gut und nach knapp einer Stunde hat Herr Fernschreiber das Werk vollbracht. Zwei Aufkleber an den Türgriffen sollen potentielle Langfinger schon im Vorfeld von möglichen Einbruchsversuchen abhalten, vielleicht versuchen sie es dann gar nicht... 

Die Beifahrertür muss nicht bearbeitet werden, da sie keinen Schließzylinder für die Zentralverriegelung enthält.

 

Vor allem erscheint uns das Preis-Leistungs-Verhältnis super. Die noch nicht einmal 20 € sind hier sicherlich gut investiert, da die "Durchstechmethode" an der Fahrertür eine sehr beliebte Möglichkeit bei Einbruchsversuchen zu sein scheint.



Batterieanzeige Mitte März 2018
Batterieanzeige Mitte März 2018

17. März 2018

Heute holen wir unser Womo aus dem Winterquartier beim Bauern in der Nähe. Bis Ende März haben wir dort den Unterstellplatz gemietet, doch schon ab jetzt steht unser Urlaubsgefährt wieder bei uns am Haus, um uns auf die nahende Urlaubssaison einzustellen.

Seit dreieinhalb Monaten stand unser Womo nun unbewegt und ohne Stromanschluss unter dem Abdach beim Bauern.
Im Dezember '17 / Januar '18 war es zwar recht mild, doch Ende Februar, Anfang März hielt das eisige Polar-Hoch "Hartmut" mit tagelangen sibirischen Minusgraden auch tagsüber und teilweise zweistelligen Minus-Temperaturen in der Nacht Deutschland im klirrenden "Kältegriff". Auch heute - nach einigen wenigen Tagen im Plusbereich - sind es schon wieder minus drei Grad Celsius und es weht ein eiskalter, starker Wind, als wir am späteren Vormittag zum Wohnmobil fahren. Der Winter kommt spät dieses Jahr, aber dafür umso heftiger.

Wir sind ziemlich (an-)gespannt, wie unsere Batterien diese zwischenzeitlichen Temperaturstürze ausgehalten haben. Ankunft beim Bauern und sofortiger Blick auf den Batterie-Überwachungsmonitor: noch sage und schreibe 85,8 % Batterieladung in den beiden 90 Ah-Gel-Aufbaubatterien! Damit hätten wir nicht gerechnet, auch wenn die beiden Batterien erst im Februar letzten Jahres eingebaut wurden und daher noch recht neu sind. Super!
Jetzt nochmal Spannung: den Motor starten... Ist uns die Starterbatterie (noch die erste im Womo) auch so gewogen? Ja, sie ist! Sofort und ohne Probleme oder Nebengeräusche springt der Motor an und wir sind zugegebenermaßen ziemlich erleichtert. Optimistisch gingen wir durch diesen "Stand-Winter", was die Batterien anging, doch je älter diese werden, desto größer ist ja auch die Gefahr, dass sie irgendwann "in die Knie gehen". Da werden wir zukünftig entweder das Womo im Winter öfter zum Haus holen, um es dort mit Strom zu versorgen oder wir fahren ab und zu damit auch im Winter; dieses Jahr hatte sich beides leider nicht so richtig ergeben. Aber: war ja auch nicht nötig! 


Womo im Winterquartier beim Bauern
Womo im Winterquartier beim Bauern

14. Januar 2018

Seit ziemlich genau sechs Wochen - von Anfang Dezember bis zurzeit Mitte Januar - steht unser Womo nun im Winterquartier beim Bauern in der Nähe, bei recht milden Temperaturen im Dezember / Januar meist im leichten Plusbereich. Stromanschluss haben wir dort nicht und wir sind seitdem auch nicht einen einzigen Kilometer mit dem Womo gefahren. Zeit also, mal nach dem Rechten und vor allem nach der Batterieladung zu schauen: Der Blick auf die Batterieüberwachungsanzeige zeigt: immer noch 94,2 % Ladespannung. Hat sich der Einbau der beiden Gel-Aufbaubatterien im Februar 2017 doch gelohnt!

Batterieanzeige Mitte Januar 2018
Batterieanzeige Mitte Januar 2018


August 2017

Bau einer zusätzlichen, abnehmbaren Ablagefläche an der Wand am Längsbett hinten


August 2017

Vorbereitungsarbeiten für Sonnen- und Windschutzseitenteile an der Markise, Marke "Eigenbau": Seil- und Karabinerhakensystem besorgt


Juli 2107

Einbau einer neuen Verdunklung am Dach-Panoramafenster über Fahrerhaus, bisheriges Plissee ist "Schwachstelle" bei Knaus, schon zweites Plissee eingebaut (und kaputt), jetzt auf eigene Kosten und Selbsteinbau anderes Modell gewählt.


Juni 2017

Einbau einer zusätzlichen 12 V-Steckdose in der Küche; das Reisen mit vier Personen und vielen (Handy-) Ladegeräten bei häufigem autarken Stehen ohne Landstrom fordert seinen Tribut.


April 2017

Dichtigkeitsprüfung Nr. 2, die erste große Inspektion und Reifenwechsel von Winter auf Sommer stehen an. Dafür suchen wir uns "Spürkel" in Bochum aus, der von unserem Wohnort aus gesehen nächste (und riesengroße) KNAUS-Fachhändler. Alles erledigt, alles in Ordnung und um rund 700 € ärmer...


März 2017

Einbau eines neuen Receivers für Fernseher wegen allgemeiner sukzessiver Abschaltung von DVBT 1; DVBT 2 wird Standard, Fernseher im Womo muss daher nachgerüstet werden


Februar 2017

Einbau zweier neuer Gel-Batterien mit Ladebooster u. digitalem Batterie-Überwachungsmonitor durch Fachbetrieb "Accusysteme TransWatt GmbH"; Vorbereitungsarbeiten (Kabel verlegen, Löcher bohren) durch Herrn Fernschreiber


Januar 2017

Auflastung auf 3850 kg (Fiat 2,3 l light Chassis) ohne technische Änderung, 110.- € Gebühren, neuer Fahrzeugschein von Womo-Händler; innerhalb von acht Tagen von Anfrage bis Genehmigung ist Auflastung auf dem Papier vollzogen


Juni 2016

Einbau eines Crash-Sensors an der Gasleitung durch Fachwerkstatt, um auch im fahrenden Zustand die Gasleitungen offen halten zu können.


Oktober 2016

Kauf von Winterreifen für das "Ganzjahres-Erlebnis" Wohnmobil


Dezember 2015 - Mai 2016

Einbau des Multimediasystem und Rückfahrkamera: Von Übernahme des Wohnmobils an muss hier vom Händler auf Garantie mehrfach nachgebessert werden, bis neues Multimediasystem und erneuerte Rückfahrkamera kompatibel sind.


Januar 2016

Schubladensystem mit Beleuchtung unter Längsbett eingebaut, für bessere Ausnutzung eines Teils des Stauraums


Dezember 2015

Handtuchstange und zusätzliche Handtuchhalter im Bad eingebaut, Schutzhaube für Fernseher genäht


Dezember 2015

Einbau einer "Ambientebeleuchtung" über Sitzgruppe vorne und Fahrerhaus, zwei zusätzliche 12 V-Steckdosen unter Sitzbank vorne, eine zusätzliche 12 V-Steckdose oben am Hubbett, Lesespot ("Schwanenhalslampe") im Fahrerhaus, 230 V-Steckdose im Bad, alles durch Herrn Fernschreiber

Das sind wir:

Die Fernschreiber.

 

Gerne unterwegs in unserem Knaus Sky Wave 650 MF.

 

In unserem Wohnmobil sind wir zu Hause, in einem Hotel nur Gast.

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