Zurück zum Gardasee - Wieder ans Wasser!

So., 6. August 2017, 15. Reisetag / 146 Tageskilometer / von “Venezia Camping Village”, Mestre-Venedig wieder zum “Camping Tiglio”, Sirmione, Koordinaten: 45.4573636,10.640883)

 

Wieder zurück zum Gardasee - am Sonntag bei leerer Autobahn
Wieder zurück zum Gardasee - am Sonntag bei leerer Autobahn

Heute Nacht war es nicht ganz so drückend heiß und daher angenehmer zu schlafen, so dass es auch mal wieder etwas später wird mit Aufstehen und Frühstück, aber da merkt man schon wieder, dass es ein heißer Tag in Venedig werden wird. 

Kurz vor elf Uhr ver- und entsorgen wir an der großzügig angelegten, komfortablen Anlage mit doppeltem Bodeneinlass, danach die obligate Bezahlung, nicht 102 € für zwei Nächte, sondern “nur” 96,96 €, knapp 5% Ermäßigung bei Barzahlung. Wir hatten gestern in Venedig an einem Bankautomaten zum zweiten Male in diesem Urlaub Bargeld abgehoben.

Um fünf nach elf Uhr verlassen wir den Campingplatz und sind drei Minuten später an der gleichen Straße, an der der Campingplatz liegt, bei Lidl. Wir brauchen dringend Getränkenachschub. Dabei ist es nicht so, dass wir ein “Abo” auf Lidl haben und nur dort einkaufen wollen, sondern das ist der Supermarkt, der am meisten ausgeschildert ist und wahrscheinlich die größte Dichte an Filialen in ganz Italien hat.

Überall an den größeren Straßen sieht man Hinweisschilder auf diesen Discounter. Bis ein Uhr heute Mittag hat er am heutigen Sonntag geöffnet, was ja auch nicht selbstverständlich ist. Knapp eine Stunde, dann haben wir alles beisammen, sind durch die lange Kassenschlange und haben alles wieder im Womo verstaut.

Jetzt geht's wieder zurück an den Gardasee, da war’s so schön, da wollen wir wieder hin.

 

 

Da die kürzeste Strecke zum Gardasee von Venedig aus zum südlichen Teil des Sees führt, wollen wir versuchen, wieder auf dem Campingplatz “Camping Tiglio” unterzukommen, den wir vor knapp einer Woche verlassen haben. Der Platz ist im Verhältnis zu den anderen Campingplätzen beispielsweise in Peschiera um einiges billiger und hat trotzdem den Komfort und den Pool eines Campingplatzes im Vergleich zum Stellplatz nur wenige hundert Meter entfernt, so ganz ohne Dusche und/oder Pool, was man im Sommer ja ganz gerne hat. Wir schauen mal, im wahrsten Sinne des Wortes.

Als wir den Parkplatz bei Lidl verlassen, sind es 36° Celsius, doch im Verlaufe der Strecke auf der schön leeren Autobahn - es scheint auch in Italien ein Sonntagsfahrverbot für LKW zu geben - an den See zurück wird es kontinuierlich kühler und bewölkter. In den Bergen rechts der Autobahn hängen tief die Regenwolken und um kurz nach ein Uhr gibt es etwa zwanzig Kilometer vor Verona sogar einen kurzen Regenschauer und es sind “nur” noch 29° Celsius. Danach wird das Wetter wieder besser, es ist leicht bewölkt bis sonnig, bis wir um Punkt zwei Uhr nachmittags nach 10,10 € Mautgebühr für die Strecke Venedig-Peschiera wieder den “Camping Tiglio” erreichen.

Dass “unser” ursprünglicher Stellplatz Nr. 159 frei ist, ist nicht zu erwarten, doch wir haben auch jetzt wieder die Auswahl zwischen fünf oder sechs freien Plätzen für maximal drei Nächte; länger können wir kaum mehr bleiben, weil auch der schönste Urlaub mal zu Ende geht. Jetzt steht auch nur noch Erholung, Baden, Lesen auf dem Programm, ähnlich wie zu Beginn des Urlaubs. Nach einer Woche schöner, aber auch anstrengender Städtebesichtigung - vor allem in der Hitze der vergangenen Woche - ist dies nun ganz angesagt.

Nun haben wir Stellplatz Nr. 146, ganz unten am Wasser, direkt am Wendehammer und deswegen freien und direkten Blick auf den See, auch schön, obwohl der Platz nachmittags komplett im Schatten liegt - na ja, in Verona und Venedig haben wir jeden Quadratmeter Schatten ausgenutzt...

 

 

Die Töchter und ein wenig später auch Herr Fernschreiber hüpfen in den Pool, für den See ist es heute viel zu windig, fast schon stürmisch. Gegen halb fünf Uhr scheint dann die Regenfront aus Verona hier angekommen zu sein, denn es wird immer dunkler über dem See, es fängt an zu gewittern und zu regnen… Kennen wir das nicht schon vom Süden des Sees?

 

 

Der Regen ist aber nur von kurzer Dauer, und kühler als die vorherigen 29° Celsius wird es auch nicht. Der kräftige Wind, der auch immer stärker wird, bläst die Regenwolken bald davon und wenig später können wir die Stühle bei wieder sonnigem Wetter rausstellen.

 

 

Mittlerweile ist es halb sieben Uhr und wir könnten eigentlich gut grillen, doch der Wind ist noch viel zu stark und lässt auch nicht nach, so dass wir uns nach über einer Woche mal wieder für die “Innen-Koch-Variante” entscheiden. Aber es ist auch nicht mehr so heiß, nur noch um die 28° Celsius und ein Abend ganz ohne Schweißausbrüche bricht an, auch mal schön!

 

Das sind wir:

Die Fernschreiber.

 

Gerne unterwegs in unserem Knaus Sky Wave 650 MF.

 

In unserem Wohnmobil sind wir zu Hause, in einem Hotel nur Gast.

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