Luftmatratzen-Kapitäne ahoi!

Sa., 29. Juli 2017, 7. Reisetag / null Tageskilometer mit Womo / "Camping Tiglio", Sirmione, Gardasee

"Unsere" Badestelle unweit des Campingplatzes
"Unsere" Badestelle unweit des Campingplatzes

Heute Morgen um neun Uhr ist es recht bewölkt und laut Thermometer am Womo 27° Celsius warm. Ideal, um mal wieder auf Fahrrad-Entdeckungstour zu gehen.

Zum Frühstück kommt allerdings erneut die Sonne durch und es wird wieder wärmer, um zwölf Uhr sind es 31° Celsius. Deswegen verschieben wir das Fahrradfahren auch um ein klein wenig nach hinten und verkrümeln uns in den luftigen Schatten des Baumes, der vor unserem Womo steht. 

Im Laufe des Tages verschieben wir das Radfahren nicht nur, sondern lassen es ganz sein, denn obwohl nicht durchgehend die Sonne scheint, ist es ziemlich warm und wir beschließen gegen kurz vor drei Uhr nachmittags, alle zusammen mit Sack und Pack zum See zu gehen. Allerdings nicht zu der campingplatzeigenen Badestelle, wo wir vor ein paar Tagen schon mal waren, sondern eine “um die Ecke” vom Campingplatz.

"Luftmatratzen-Kapitäne"
"Luftmatratzen-Kapitäne"

Eigentlich ist diese Badestelle mit Liegewiese nur etwa hundert Meter von unserem Stellplatz entfernt, aber da der Campingplatz kein Törchen oder ähnliches durch die begrenzende Hecke zum See hat, müssen wir erst über den ganzen Platz, quasi in entgegengesetzter Richtung, um dann erst zum Badeplatz zu kommen. Die schilf-freie Badestelle mit Steg und breiter Treppe ist dennoch in nur ein paar Minuten gut zu erreichen. Wir packen Picknicksachen ein, Strandmatten, Lesestoff, alle drei Luftmatratzen und Wasserball und stiefeln los.

Das Wasser ist hier zwar auch ziemlich flach und man kann sehr weit in den See hineinlaufen, bis man endlich schwimmen kann, aber es ist nicht so untief wie am Strandabschnitt des Wohnmobilstellplatzes, auf dem wir Anfang der Woche waren, nur ein paar hundert Meter weiter. Dafür ist das Wasser insgesamt hier im Süden des Sees sehr warm. Man kann eigentlich fast sofort ohne Bibbern und zaghaftes “Baucheinziehen” ins Wasser gleiten. Das nutzen wir heute auch weidlich aus, von den circa drei Stunden am See sind wir die überwiegende Zeit im Wasser, aufgequollene Fingerkuppen inklusive. Macht aber auch Spaß mit den Luftmatratzen! Weiter draußen ist das Wasser zwar etwas kühler und die Motorboote liegen und fahren “da rum”, doch es ist herrlich erfrischend!

Gegen sechs Uhr machen wir uns so langsam auf den Rückweg und “spulen das übliche Programm ab”: duschen, chillen, Abendessen, spülen… und schon ist leider ein weiterer Urlaubstag fast zu Ende. Abends lässt es sich dann bei dem milden Klima hier prima bei Kerzenschein draußen sitzen, lesen, ein Glas Wein trinken und den Urlaub genießen...

... Bis es um halb elf Uhr rum am Abend wetterleuchtet um uns herum und es auch ein wenig anfängt zu regnen. Wir packen vorsichtshalber alle Strandtücher schon mal weg und bereiten uns darauf vor, die Markise einzudrehen... was wir um kurz vor elf Uhr auch machen: es fängt stark an zu regnen und zu gewittern und flugs sind alle Stühle und der Tisch in der Heckgarage verschwunden. Wir igeln uns im Womo ein, doch kühl ist es nicht: draußen sind's 27,6° und drinnen 29,2° Celsius, um 23:11 Uhr am Abend. Bis um kurz vor halb eins nachts bleiben wir auf, um die kühler werdende Luft draußen bei weit geöffneten Fenstern, aber auch bei prasselndem Regen, ins Womo zu lassen. Dann allerdings entschließen wir uns doch allmählich für's Bett und mit dem einlullenden Geräusch des trommelnden Regens auf dem Womodach gleiten wir ins Reich der Träume über.

Das sind wir:

Die Fernschreiber.

 

Gerne unterwegs in unserem Knaus Sky Wave 650 MF.

 

In unserem Wohnmobil sind wir zu Hause, in einem Hotel nur Gast.

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