Erneut nach England... aller guten Dinge sind drei!

Eine kleine Rundreise an der Südküste entlang und nach London


Reiseroute vom 20. bis 27. Oktober 2018 (8 Reisetage)

1857 km insgesamt

 


Reiseblog Südengland 2018:

Einmal ganz nach Westen bitte! Über Bergues nach Dünkirchen

Sa., 20. Oktober 2018, 1. Reisetag / 525 Tageskilometer / von Soest mit Zwischenstopp in Bergues nach Dünkirchen (Fährhafen DFDS-Terminal), Koordinaten: 51.0158584,2.1987916

 

Abends am Fährterminal von DFDS in Dünkirchen
Abends am Fährterminal von DFDS in Dünkirchen

Zum zweiten Mal in diesem Jahr, das dritte Mal innerhalb von zwei Jahren, geht es erneut nach Südengland. Dieses Mal ist es dem Umstand geschuldet, dass die eine Fernschreiber-Tochter zusammen mit einer Freundin unbedingt ein Konzert in London besuchen möchte, das ein amerikanisches "YouTube-Sternchen" - dessen Zielgruppe wir Eltern längst entwachsen sind - auf Europatournee geht. Das findet "praktischerweise" in den Herbstferien statt, so dass wir unseren diesjährigen Herbsturlaub alle vier zusammen um dieses Konzert "herumplanen" können ("... ist das nicht eine tolle Idee?"). Die Konzertkarte zahlt die Tochter, wir den Urlaub... So buchen wir am 22. September 2018 die Fähre, wieder mit DFDS und wieder mit Flex-Tarif, zahlen für uns vier dafür 211 € und tauschen Euros in 300 £ um.

England ist ja immer eine Reise wert, und dann lieber nochmal kurz vor dem 29. März 2019, wenn es nach jetzigem Stand ungleich komplizierter wird im Zuge des Brexit... No Deal? Hard Deal? Soft Deal?

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Hoch über den Kreidefelsen - Besuch des Dover Castle

So., 21. Oktober 2018, 2. Reisetag / 64 Tageskilometer / vom Fährhafen DFDS-Terminal Dünkirchen nach Canterbury (P&R Stellplatz), Koordinaten: 51.2610337,1.0991206

 

Teil der Burganlage von Dover Castle mit Blick auf das Meer
Teil der Burganlage von Dover Castle mit Blick auf das Meer

Nach einer ruhigen und kalten Nacht so ungeschützt direkt am Wasser stehen wir um acht Uhr bei strahlendem Sonnenschein auf und rollen knapp eine Stunde später ohne Frühstück die paar Meter zum Terminal und zur Passkontrolle weiter. Wir haben noch Brötchen von gestern und uns ein Frühstück eingepackt, das wir in Ruhe an Bord während der zweistündigen Überfahrt genießen wollen.

Ohne Probleme passieren wir auch dieses Mal die vielen Kontrollen; heute müssen die Fernschreiber-Töchter sich außerdem von ihrer Sitzbank erheben, damit die englischen Grenzbeamten auch in die Sitztruhe schauen können... Bad und Heckgarage werden auch wieder inspiziert, wie schon gewohnt.
Um zwanzig nach neun Uhr  stehen wir in Reihe 27 als zehntes oder elftes Fahrzeug, es ist voller als im Frühjahr, als wir um sechs Uhr morgens hier standen. Während des Wartens auf die Einfahrt in den Bauch der Fähre klebt Herr Fernschreiber die "Eurolites"-Abblendfolien auf die Womo-Scheinwerfer.

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Das geistliche Zentrum Englands - die Kathedrale von Canterbury

Mo., 22. Oktober 2018, 3. Reisetag / 0 Tageskilometer mit Womo / P&R Stellplatz Canterbury

Teilansicht der Kathedrale von Canterbury
Teilansicht der Kathedrale von Canterbury

Wie immer stehen wir gegen neun Uhr auf, frühstücken gemütlich und schlendern um zehn nach elf Uhr die paar Meter zur P&R-Buhaltestelle, die sich quasi auf dem Parkplatz befindet.

Der Bus steht da sogar schon netterweise bereit, so dass wir nur noch mit einigen anderen Leuten kostenfrei gegen Vorzeigen des Stellplatzbelegs einsteigen brauchen; der Fahrpreis in die Innenstadt nach Canterbury ist schon in der geringen Stellplatzgebühr mit enthalten.

Exakt dreizehn Minuten dauert die Fahrt mit dem Bus. Wir fahren nicht die direkte Strecke ins Zentrum, wie wir im Vergleich nachher zur Rückfahrt feststellen werden, sondern "kurven" noch ein paar weitere Straßen und Haltestellen ab, wie das ja häufig so ist mit dem ÖPNV. So sehen wir schon mal auf der Hinfahrt das ein oder andere des bekannten kleinen Städtchens, das wegen seiner Kathedrale - das seit je her geistliche Zentrum Englands - so berühmt geworden ist.

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Hastings und Beachy Head - geschichtsträchtig das eine und windumtost das andere

Di., 23. Oktober 2018, 4. Reisetag / 122 Tageskilometer / vom P&R Stellplatz Canterbury über Hastings nach Beachy Head, Parkplatz am Beachy Head Inn, Koordinaten: 50.7399359,0.2500976

 

Blick vom Pier auf die Strandpromenade von Hastings
Blick vom Pier auf die Strandpromenade von Hastings

Wie immer stehen wir gegen neun Uhr auf, frühstücken. Es sind 12° Celsius, sonnig, aber es ist leicht diesig.

Als wir kurz vor der Abreise aus Canterbury am Automaten des P&R bezahlen wollen, stellen wir fest, dass wir 3 x 3,50 £ zahlen müssen, quasi für drei Tage, obwohl wir nur zwei Nächte geblieben sind, aber es wird immer um Mitternacht abgerechnet, und damit hat der dritte Tag schon begonnen. Nun gut, 10,50 £ sind immer noch preiswert für zwei Nächte, zumal inklusiver kostenfreier Ver- und Entsorgung.
Um kurz vor elf Uhr ver- und entsorgen wir und um zwanig nach elf Uhr brechen wir auf Richtung Südküste, Hastings... mal sehen, wo und wie wir dort landen...

Es geht zunächst nach Ashford über die A 28 und viele kleine Landstraßen. Es bleibt so um die 12, 13° Celsius und auch sonnig, immer mal wieder aber auch diesig.

Kurz nach zwölf Uhr tanken wir noch irgendwo für satte 1,42 £, ganz schön teuer im Vergleich zu Deutschland, aber was soll man sonst machen bei ziemlich leerem Tank!?

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Zum "geheimnisvollsten Ort der Welt" - Stonehenge

Mi., 24. Oktober 2018, 5. Reisetag / 240 Tageskilometer / vom Parkplatz am Beachy Head Inn über Stonehenge zum Campingplatz "Stonehenge Touring Park" in Orcheston, Koordinaten: 51.2076848,-1.9154454

 

Die Megalith-Felsen von Stonehenge
Die Megalith-Felsen von Stonehenge

Heute Nacht war es in Beachy Head stellenweise recht stürmisch, aber geregnet hat es nicht. Gut, dass wir uns dennoch auf den unteren Parkplatz des Inns gestellt haben, vor eine Hecke, ansonsten war die Nacht hier wirklich ausgesprochen ruhig.
Kurz vor neun Uhr stehen wir auf und erleben herrlichen Sonnenschein und ein tolles Panorama ins Inland und von den beginnenden Klippen der Seven Sisters, wovon Frau Fernschreiberin erstmal ein paar Fotos schießen muss. Das konnten wir gestern Abend in der Dämmerung gar nicht mehr so genau sehen.

Das Chaplaincy-Team hatte anscheinend auch eine ruhige Nacht, zumindest sind die Scheiben des Jeeps mit seinen auffälligen Beklebungen ganz feucht vom Nachttau...

Nach einem wie immer gemütlichen Frühstück, doch dieses Mal gekrönt mit einem großartigen Blick durch das geöffnete Womo-Fenster über weite, sonnige Schafsweiden mit ebendiesen Bewohnern, starten wir um kurz vor elf Uhr Richtung Brighton, das wir ja gestern nicht mehr besuchen konnten. Dazu waren wir zu lange in Hastings. Danach soll's weitergehen bis Stonehenge.

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Jetzt wird's royal! Zu Gast im Windsor Castle

Do., 25. Oktober 2018, 6. Reisetag / 247 Tageskilometer / vom Campingplatz "Stonehenge Touring Park" in Orcheston über Windsor Castle, Berkshire zum Campingplatz "Abbey Wood", London, Koordinaten: 51.4856313,0.1175759

 

Windsor Castle, Eingangsportal
Windsor Castle, Eingangsportal

Wie vermutet verbringen wir auch hier wieder eine ruhige Nacht auf dem kleinen Campingplatz in der Nähe von Stonehenge.

Aber am Morgen wecken uns Gewehrsalven oder ähnliches wegen militärischer Übungen in der Nähe. Das hörten und sahen wir auch gestern schon bei unserem Besuch in Stonehenge. Irgendwo hier muss eine Art "Truppenübungsplatz" sein.

Es ist wieder sonnig heute Morgen, aber nur 8° Celsius "warm" um neun Uhr. Wir haben in diesem Herbst sehr viel mehr Glück mit dem Wetter als noch im Frühjahr diesen Jahres. Da hat es fast nur geregnet während der einen Woche in London.

 

Um zehn Minuten nach elf Uhr sind wir abfahrbereit Richtung Windsor Castle in der Nähe von London. Es geht jetzt also schon wieder gen Osten; Stonehenge war für diese Reisezeit das westlichste Ziel, das wir uns gesetzt haben. Immerhin startet morgen das Konzert in London und wir treffen ja vorher noch auf die befreundete Familie.

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London als Stippvisite

Fr., 26. Oktober 2018, 7. Reisetag / 0 Tageskilometer mit Womo / Campingplatz "Abbey Wood", London

Einfahrt zum Campingplatz "Abbey Wood" bei London
Einfahrt zum Campingplatz "Abbey Wood" bei London

Wir sind in Abbey Wood und... es regnet! Seit ungefähr sieben Uhr heute Morgen... Jetzt ist es kurz nach neun Uhr, wie immer, wenn wir morgens aufstehen. Den ganzen Urlaub über hat es nicht geregnet, im Gegenteil, meistens wurden wir mit Sonne und angenehmen Temperaturen verwöhnt. Jetzt sind's ca. 9° Celsius.


Abbey Wood im Regen - das kennen wir von unserem diesjährigen Frühjahrsurlaub hier noch zu Genüge. Aber es soll gegen Mittag aufhören zu regnen. Wir haben ja auch nichts Spezielles tagsüber vor, da sind wir zeitlich nicht so festgelegt. Eine halbe Stunde Fahrt mit der southeastern erwartet uns noch, aber das kennen wir ja auch schon. Und dann treffen wir uns im Laufe des Tages mit unseren Freunden in London, damit unsere jeweiligen beiden Töchter um sechs Uhr heute Abend in ihr Konzert gehen können.

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Ende der Herbstferien - wieder nach Hause!

Sa., 27. Oktober 2018, 8. Reisetag / 659 Tageskilometer / vom Campingplatz "Abbey Wood", London nach Soest

 

Blick zurück auf die Kreidefelsen von Dover
Blick zurück auf die Kreidefelsen von Dover

Aufgestanden sind wir heute "schon" um acht Uhr. Das ist für unsere (Urlaubs-) Verhältnisse ganz schön früh, aber wir wollen ja auch rechtzeitig an der Fähre in Dover sein.

Es sind nur 6° Celsius, bewölkt bis sonnig, also wieder ganz schön, so wie es das Wetter hier in England insgesamt sehr gut in dieser Woche mit uns gemeint hat, bis auf den Regen gestern Morgen.

Um kurz nach halb zehn Uhr sind wir schon fertig mit dem Frühstück und backen im Anschluss noch ein paar Brötchen auf. Leider gibt es hier auf dem Campingplatz keinen kleinen Laden oder Bäcker, um ein wenig Reiseproviant zu kaufen. Wir haben noch zwar einige Kekse und anderen "Süßkram", aber frische Sachen eben nicht. Zu Sainbury's hier in Abbey Wood fahren wir deswegen allerdings auch nicht mehr. Wir werden schon nicht verhungern...
Wir entsorgen ein letztes Mal auf dem Campingplatz und starten um fünf vor halb elf Uhr in Richtung Dover.

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Das sind wir:

Die Fernschreiber.

 

Gerne unterwegs in unserem Knaus Sky Wave 650 MF.

 

In unserem Wohnmobil sind wir zu Hause, in einem Hotel nur Gast.

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