München via Bamberg - bayerische Hochkultur und Lebensart

Eine (kurze) Reise in den Süden der Republik


Reiseroute vom 29. Oktober bis 4. November 2017 (7 Reisetage)

1331 km insgesamt


Reiseblog Bayern 2017:

 

Bamberg - Zwischenstopp in Oberfranken

So., 29.10.2017, 1. Reisetag / 382 Tageskilometer / von Soest nach Bamberg, Stellplatz am Freizeitbad "Bambados" (Koordinaten: 49.900951,10.9248417)

Noch ungefähr 60 km bis zum Ziel
Noch ungefähr 60 km bis zum Ziel

"Schbad san sie dess Joar - de Heabsdferin!" - Ist bayerisch und soll heißen: Spät sind sie dieses Jahr - die Herbstferien... zumindest in NRW. Keine Angst, jetzt geht's auf Hochdeutsch weiter: Und wegen eines Umzugs in der Verwandtschaft, bei dem wir erst noch tatkräftig mit anpackten und der mitten in die erste Ferienwoche fiel, kommen wir dieses Jahr mit unseren Fernschreiber-Töchtern erst Ende Oktober / Anfang November "auf die Piste".

 

Wie gut, dass wir uns im "Luther-Jahr" befinden, das uns zum Gedenken an 500 Jahre Reformation dieses Jahr einen bundesweiten zusätzlichen Feiertag am 31. Oktober beschert. Das ist im mehrheitlich katholischen Bayern - mit unserem diesjährigen Haupt-Herbstferienziel München -  vielleicht gar nicht so wichtig, aber wenn es dafür arbeitsfreie Zeit gibt, nimmt man die doch gerne an. Zumal mit Allerheiligen - dem sehr alten katholischen Feiertag - unmittelbar einen Tag später gleich zwei Feiertage (zumindest für NRW und einige andere Bundesländer) in eine Arbeitswoche fallen, da muss man doch einfach seine Urlaubstage beim Brötchengeber "zusammenkratzen" und losfahren! Wenn es nach uns ginge, könnten wir auch die nächsten 500 Jahre Reformation jedes Jahr mit einem arbeitsfreien Tag feiern...

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Sightseeing und Shopping in der fränkischen Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg

Mo., 30. Oktober 2017, 2. Reisetag / 0 Tk mit Womo / Stellplatz am Bambados, Bamberg

Warten auf den Bus am Stellplatz des Freizeitbades Bambados (im Hintergrund)
Warten auf den Bus am Stellplatz des Freizeitbades Bambados (im Hintergrund)

Der Tag in Bamberg beginnt morgens in der Frühe mit Sonne, doch so zeitig am Tag sind wir natürlich noch nicht “ausgehfein”. Erstmal müssen alle richtig wach werden - und das dauert, bei fünfzehnjährigen Teenagern. Frühstück und einmal männliche und dreimal weibliche Morgentoilette ist außerdem angesagt - wie war das? “Das dauert”... So macht sich Herr Fernschreiber lieber schon mal auf, Brötchen zu besorgen, ist ja alles fußläufig zu erreichen hier, während “wir drei Mädels” uns zurechtmachen. Da ist das einzig männliche Familienmitglied immer bewundernswert geduldig…

 Und während wir so gemütlich beim Frühstück sitzen, fängt es an zu tröpfeln und als wir schließlich abräumen, gießt es wie aus Eimern… na toll! So legen wir notgedrungen eine “Zwangspause” ein und es wird schließlich schon kurz nach halb zwölf Uhr, als endlich der Regen nachlässt und wir bei kühlen 10° Celsius aufbrechen. Die wenigen Meter zur Bushaltestelle, die wir ja vom Stellplatz aus schon sehen, sind schnell zurückgelegt und wir sitzen um 11:40 Uhr im Bus der Linie 902, die uns für 6,50 € für alle vier achtzehn Minuten später und nach circa 4,5 km im Zentrum der Altstadt, am ZOB (Zentralen Omnibus Bahnhof), wieder absetzt. Sehr komfortabel!

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Auf nach München!

Di., 31. Oktober 2017, 3. Reisetag / 269 Tageskilometer / von Bamberg, Stellplatz am Bambados, nach München-Taufkirchen, Stellplatz am Dulipphof (Koordinaten: 48.0391053,11.6197245)

Auf dem Weg nach München: gleich zur Raststätte Nürnberg/Feucht
Auf dem Weg nach München: gleich zur Raststätte Nürnberg/Feucht

Reformationstag, Halloween, erstmaliger (und leider auch einmaliger) bundesweiter arbeitsfreier Feiertag.... dieser Tag heute hat viele Namen.

Und wir nutzen den Feiertag, um auf wiederum recht leeren Autobahnen von Bamberg zu unserem eigentlichen Herbstferienziel München zu fahren. In Taufkirchen, circa sechzehn Kilometer von München-Innenstadt entfernt, reservierten wir vor ein paar Tagen auf dem Stellplatz am Dulipphof, einem schönen Bauernhof, einen Platz. Erst zum heutigen Dienstag wurde ein Platz frei, der einzige (und schönste) von zehn Stellplätzen am Hof, wie wir bei unserer Ankunft feststellen werden.

Aber zuvor “versüßen” wir uns nach dem Frühstück und Aufbruch um genau halb zwölf Uhr die Fahrt nach München mit zwei Caches an Raststätten der Autobahnen, denn die Sonne scheint heute bei ungefähr 8° Celsius, da vertritt man sich doch gerne unterwegs ein bisschen die Beine. Den ersten Zwischenstopp legen wir am Rasthof "Nürnberg/Feucht" an der A9 ein, um ein bisschen zu "buddeln":

 

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Sherlock Holmes - ein englisches Superhirn auf den Spuren “bayerischer Kriminalfälle”

Mi., 1. November 2017, 4. Reisetag / 25 Tageskilometer / Stellplatz am Dulipphof, München-Taufkirchen

Seite des Wherigos auf geocaching.com
Seite des Wherigos auf geocaching.com

Und der nächste Feiertag bricht an, einer der stillsten und katholischsten überhaupt: Allerheiligen.

Was machen wir dann am besten als Protestanten im katholischen Bayern, wenn alles geschlossen hat und keine Festivitäten stattfinden dürfen?

 

Wir holen uns das englische Superhirn Sherlock Holmes mit dem unglaublichen kombinatorischen Geschick in Form zweier Wherigos nach München, oder vielmehr: Wir fahren ihm hinterher, um mit dem Meisterdetektiv gemeinsam zwei Kriminalfälle zu lösen. Mit jener noch recht neuen, sehr technik- und computerlastigen Cacheart, die überwiegend mit dem Smartphone und nicht mit dem GPS-Gerät gespielt wird, haben wir schon viele abwechslungsreiche, spannende und lustige Stunden erlebt. Wherigos - vom Englischen Where I go - das sind virtuelle Abenteuer, in denen eine fiktive Story in eine reale Umgebung eingebaut wird und das Smartphone dem Cacher den Weg in verschiedene virtuelle Zonen weist. Diese muss man abwandern und innerhalb derer löst man verschiedene, oft kniffelige Aufgaben, entweder in der realen Umgebung oder in der fiktiven Story, je nachdem, wie der Programmierer des Wherigos dies wünscht. Manchmal muss man im Spiel erst E-Mails schreiben, um den nächsten Hinweis zu bekommen, den man sich zuvor natürlich hart erarbeitet hat, manchmal gibt einem ein verstecktes Handy einen Tipp oder man muss Bilder entschlüsseln, manchmal Aufgaben in einem bestimmten Zeitfenster lösen usw. Da kommt Pokémon Go an Kreativität nicht annähernd heran…

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Grüezi, Servus und Hallo München!

Do., 2. November 2017, 5. Reisetag / 0 Tageskilometer mit Womo / Stellplatz am Dulipphof

Haltestelle 140 m entfernt
Haltestelle 140 m entfernt
Am S-Bahnhof in Taufkirchen
Am S-Bahnhof in Taufkirchen

Heute soll es endlich nach München-City gehen. Nach zwei stillen Feiertagen hintereinander wollen wir nun das Großstadtfeeling spüren und freuen uns auf geöffnete Geschäfte, Sehenswürdigkeiten wie den Marienplatz, die Frauenkirche, das Hofbräuhaus, den Viktualienmarkt und die vielen anderen “Hot-Spots” Münchens.

 

Das Wetter spielt zum Glück mit, es ist wunderbar sonnig und sogar relativ warm, irgendetwas mit 13° bis 14° Celsius, für Anfang November nun absolut nicht zu erwarten und prima Besichtigungswetter.


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München zum Zweiten...

Fr., 3. November 2017, 6. Reisetag / 0 Tageskilometer mit Womo / Stellplatz am Dulipphof

Elbenwald in München-Neuperlach
Elbenwald in München-Neuperlach

Auch heute soll es nochmals ins Zentrum von München gehen, um uns durch diese so vielfältige Stadt treiben zu lassen. Ein festes Programm haben wir uns nicht vorgenommen, wir wägen jedoch ab, ob wir nicht ins Deutsche Museum gehen sollten oder uns lieber noch verschiedene Plätze (und Geschäfte…) ansehen wollen. Wir entscheiden uns im Familienrat für letzteres, denn erstens ist das Wetter nach einem ziemlich neblig-dunstigen Morgen wieder sehr schön geworden, zweitens haben zurzeit einige Abteilungen im Deutschen Museum wegen Umbaumaßnahmen geschlossen und drittens bräuchte man für dieses Museum praktisch einen ganzen Tag. Aber dann sehen wir so viele andere Orte in München nicht… Also verschieben wir den Besuch auf der Museumsinsel auf ein nächstes Mal.

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Heimreise mit kleinen Abwechslungen

Sa., 4. November 2017, 7. und letzter Reisetag / 655 Tageskilometer / von München-Taufkirchen, Stellplatz am Dulipphof nach Soest, NRW

Eigentlich ist es sonnig - nur hier nicht...
Eigentlich ist es sonnig - nur hier nicht...

Der letzte Urlaubstag ist mal wieder angebrochen und der besteht natürlich überwiegend aus “Fahrerei”, ist ja logisch, sonst kämen wir ja nicht nach Hause…

 

Für heute bedeutet dies, dass circa 650 Kilometer vor uns liegen. Eine ziemliche Strecke, aber mit kleinen Pausen zwischendurch und Fahrerwechsel auch gut zu schaffen.

 

Um Punkt elf Uhr (wie es sich zufällig ergibt) brechen wir nach einem letzten gemütlichen Womo-Frühstück in diesem Urlaub gen Norden auf, fahren um München herum - da Taufkirchen ja im Süden der Stadt liegt - und wählen anschließend die etwas kürzere Strecke über die A3 und A7 Nürnberg - Würzburg. Bamberg haben wir ja schon gesehen…

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Das sind wir:

Die Fernschreiber.

 

Gerne unterwegs in unserem Knaus Sky Wave 650 MF.

 

In unserem Wohnmobil sind wir zu Hause, in einem Hotel nur Gast.

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