Von Ost nach West: Auf zur Nordsee nach Fedderwardersiel

Sa., 31. Juli 2021, 11. Reisetag / 104 Tageskilometer mit Womo / vom Stellplatz "Am Schiffertor" in Stade nach Butjadingen-Fedderwardersiel, Stellplatz "Butjadinger Yachtclub Fedderwardersiel" (12 €) / Koordinaten: 53.5943652,8.3560453

Wohnmobilstellplatz am Butjadinger Yachtclub vom Meer aus gesehen
Wohnmobilstellplatz am Butjadinger Yachtclub vom Meer aus gesehen

Der Blick aus dem Womofenster um kurz vor neun Uhr zeigt Sonne, aber auch sehr viel Wind, ca. 17° Celsius.

Eine Stunde später sind wir, wie immer ohne Frühstück, "auf der Piste" Richtung Fedderwardersiel, alles über Landstraßen. Zum vierten Male werden wir dann in dem idyllischen kleinen Hafenort mit dem Womo-Stellplatz auf dem Gelände des Butjadinger Yachtclubs sein.
Mittlerweile ist es durchgehend bewölkt und unterwegs fängt es gelegentlich auch an zu regnen.

Viertel vor zwölf Uhr, nach knapp zwei Stunden Fahrt, kommen wir am Ziel an. Nach kurzem Klönschnack mit dem altbekannten Hafenmeister und der Bemerkung, dass wir jetzt zum vierten Mal hier sind, bekommen wir einen Stellplatz in der ersten Reihe.

Nur beim allerersten Aufenthalt hier hatten wir ebenfalls einen Platz in der ersten Reihe direkt am Meer mit unverstelltem Blick aufs Wasser und den Yachthafen. Danach, über Ostern und Pfingsten, war es so voll, dass wir weiter hinten stehen mussten.

 

Durchwachsenes Wetter, mal regnerisch, dann wieder sonnig, aber immer windig auf unserer Fahrt nach Westen an die Nordseeküste

 

Es regnet und stürmt zwar zehn Minuten nach Ankunft wie dolle und es sind nur 18° Celsius (was ein Sommer...), aber das trübt die Freude über die erste Reihe erstmal nicht. Das Wetter wechselt ja bekanntermaßen recht schnell hier an der Küste.

 

 

Jetzt erstmal frühstücken. Das machen wir dann natürlich drinnen und verfolgen den raschen Wechsel von Sonne und Wolken aus dem gemütlichen Womo heraus. Draußen wäre natürlich schöner, aber dann flögen uns wohl die Frühstücksbrettchen um die Ohren und der Kaffee würde sich mit Regenwasser mischen...

 

Dicke, schwarze Wolken über dem kleinen Yachthafen von Fedderwardersiel
Dicke, schwarze Wolken über dem kleinen Yachthafen von Fedderwardersiel
Trotz des Wetters sind die Kräne des Containerterminals von Bremerhaven an der Wesermündung gut zu sehen
Trotz des Wetters sind die Kräne des Containerterminals von Bremerhaven an der Wesermündung gut zu sehen
Ebbe im Hafenbecken...
Ebbe im Hafenbecken...

 

Gegen Viertel nach zwei Uhr bleibt es länger trocken und wir machen einen kurzen "Inspektionsgang" über das Gelände des Yachtclubs. Sehr viel verändert gegenüber den Vorjahren hat sich nicht, aber gepflegt wie immer ist es!

 

 

Wir ziehen weiter Richtung Hafen im steten Wechsel des Wetters, schlendern dort umher und essen Fischbrötchen und Kibbeling. Viel los ist hier nicht. An der Wasserlinie entlang laufen wir über die "Promenade" zum Hafenbecken des Yachtclubs. Von hier aus kann man den Womo-Stellplatz gut sehen, kommt aber nicht zu ihm hin, sondern muss auf dem gleichen Weg wieder Richtung Kutterhafen zurücklaufen.

 

Hafeneindrücke von Fedderwardersiel - wohlbekannt, doch immer wieder schön!

 

Gegen vier Uhr, rechtzeitig vor dem nächsten größeren Regenschauer, sind wir wieder am Womo.

Wir beschließen, trotz des sehr durchwachsenen Wetters ("norddeutsches Schietwetter") noch das Wochenende hier zu verbringen und erst am Montag nach Hause zu fahren. An diesem Wochenende, an dem wirklich alle Bundesländer Sommerferien haben, ist auf den Autobahnen und beliebten Ferienrouten die Hölle los. Da wollen wir uns nicht in die Staus stellen.

 

 

Für sieben Uhr am Abend haben wir vorhin beim Nachmittagsspaziergang einen Tisch im praktisch einzigen Restaurant am Hafen "Dat Havenhuus" bestellt. Gut so, denn heute Abend wäre ohne Reservierung nichts mehr frei gewesen. Wenn das Wetter so mäßig durchwachsen war wie heute, muss das Essen umso besser schmecken. Aber dessen sind wir uns auch ziemlich sicher, denn wir sind hier schon öfters eingekehrt.

Heute Abend lässt sich die Sonne wieder sehen. Wie schön! Auch das Essen ist gewohnt klasse, nichts umwerfend Raffiniertes, aber "solide": Scholle nach Finkenwerder Art und danach lecker Nachtisch. So soll's sein!

 

 

Nach dem Essen unternehmen wir noch einen kleinen "Verdauungsspaziergang" inklusive Cachesuche im Hafen, der nun gut gefüllt ist.

Es ist schon erstaunlich, wie menschenleer es im Hafen und in der Umgebung ist, aber das Restaurant war knackevoll. Alle sind scheint's in ihren Ferienhäusern, kommen auf schnellstem Wege ins Restaurant und marschieren danach umgehend wieder zurück...

 

Im Hafen gibt es auch einen der neueren Adventure Lab-Caches, den wir daher bei unseren früheren Aufenthalten in Fedderwardersiel noch nicht absolviert haben. Da haben wir während unseres Spaziergangs noch ein wenig Abwechslung.

 

 

Um kurz nach neun Uhr sind wir dann wieder am Womo, um dort den Abend zu beschließen.

Das sind wir:

Die Fernschreiber.

 

Gerne unterwegs in unserem Vantourer 600 L Cargo Line

 

In unserem Wohnmobil sind wir zu Hause, in einem Hotel nur Gast.

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