Jüdisch-historisches Museum und Shopping am Nachmittag

So., 20. Oktober 2019, 4. Reisetag / Null Tageskilometer mit Womo / Gaasper Camping Amsterdam

Hollandräder überall - in echt und en miniature
Hollandräder überall - in echt und en miniature

Nach zwei mehr oder weniger anstrengenden Besichtigungstagen gönnen wir uns am heutigen Sonntagmorgen erstmal ein schönes, ausgiebiges Frühstück, zusätzlich zu den Brötchen nun auch mit Rührei und Speck.

Danach lümmeln wir ein wenig im Womo herum, erst um 12:40 Uhr brechen wir wieder Richtung Innenstadt auf, zwei Tage Stadtbesichtigung fordern ihren Tribut.
Das Wetter präsentiert sich heute mit 14° Celsius, mal Sonne, Wolken, Regen ähnlich wie die ganzen anderen Tage auch.

Heute wollen wir uns noch das jüdisch-historisch Museum im jüdischen Viertel von Amsterdam vornehmen. Ein wenig sind wir unsicher, wie das heute alles klappen wird mit Zug- und S-Bahn-Verbindungen, da heute der Amsterdam-Marathon stattfindet. Doch es wird sich zeigen, dass das Laufevent den ÖPNV nicht beeinträchtigt - zumindest bekommen wir davon nichts mit.

Im jüdisch-historischen Museum


Um zehn Minuten vor eins sitzen wir in der Metro, die schon an der Station Gaasperplas  steht, wie gestern auch, als wir in die Stadt fuhren. Wie praktisch, so eine Endstation! Aber selbst wenn wir warten müssten: ein Zehn-Minuten-Takt ist wirklich komfortabel.

Viertel nach eins betreten wir das jüdisch-historische Museum, für das wir wiederum 51 € für uns alle vier zahlen. Einen Audioguide gibt es auch hier, allerdings nur für die (ehemalige) Große Synagoge.

Wir erfahren sehr viel über die jüdische Kultur und Religion in den veschiedenen Jahrhunderten. Amsterdam war schon immer weltoffen und tolerant, so ist es nicht verwunderlich, dass viele Juden hierhin flohen, nicht nur in der Zeit des Nationalsozialismus, sondern auch schon in den Jahrhunderten zuvor, denn sie wurden über Jahrhunderte oft misstrauisch beäugt und mussten sich immer wieder in verschiedenen Kulturen und Ländern behaupten.

Bis halb drei Uhr schauen wir uns um und nehmen die umfangreiche Sammlung von Ausstellungsstücken, Publikationen, Dokumenten, Fotos und audiovisuellem Material über die Juden und das Judentum in den Niederlanden in uns auf.

 

 

Da sonntags in Amsterdam alle Geschäfte geöffnet haben, entscheiden wir uns anschließend noch für eine Shoppingtour durch verschiedene Läden, allen voran durch das schöne Gebäude - innen wie außen - der Magna Plaza im früheren Hauptpostamt von Amsterdam. Von hier hat man durch ein Fenster auch eine schöne Aussicht auf einen Teil des Königspalastes und des Dams.

 


Im Inneren der Magna Plaza
Im Inneren der Magna Plaza

 

Einen geruhsamen Ausklang unserer Tage hier in der Hauptstadt gönnen wir uns mit einem abschließenden Pizzaessen in der Nähe des Hauptbahnhofes, wir machen noch ein paar schöne abschließende Nachtaufnahmen vor der Centraal Station und gegen acht Uhr am Abend sind wir wieder am Womo.

 

Vor der Centraal Station
Vor der Centraal Station
Blick auf die Basilika des heiligen Nicolas
Blick auf die Basilika des heiligen Nicolas

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Das sind wir:

Die Fernschreiber.

 

Gerne unterwegs in unserem Knaus Sky Wave 650 MF.

 

In unserem Wohnmobil sind wir zu Hause, in einem Hotel nur Gast.

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