Und schon wieder geht's nach Bamberg

Sa., 22. Januar 2022, von Soest nach Bamberg und zurück

Ausschnitt des Plakats zur "Dreigroschenoper" von B. Brecht
Ausschnitt des Plakats zur "Dreigroschenoper" von B. Brecht

So schwer, wie der Abschied unserer Tochter aus Bamberg fiel, war klar, sie wird auf jeden Fall Kontakt in und mit der Bamberger Theaterszene halten. Sie hat sich dort so gut bewährt in ihren Arbeiten, ihrem Verantwortungsbewusstsein und ihrer Zuverlässigkeit, dass sie um die Weihnachtszeit herum von einem weiteren Theater die Anfrage erhält, im nächsten Jahr bei verschiedenen Inszenierungen wieder als Regieassistenz und in der Technik zu arbeiten, dieses Mal im Erwachsenenbereich. Als Erstes beginnen die Proben zur "Dreigroschenoper" von Bertolt Brecht, das soll im Januar sein, und Premiere am 5. März, so Corona es zulässt. Die Theaterszene steht natürlich im Austausch untereinander und unsere Tochter machte sich dort einen Namen.

Das erfüllt uns Eltern einerseits mit Stolz, andererseits hat unsere Tochter gerade zum Wintersemester ihr Studium aufgenommen. Doch es zeichnet sich ab, dass das nicht das Richtige für sie ist und sie möchte das Angebot, wieder nach Bamberg zu gehen, nicht verstreichen lassen. Wohnen wird sie erst einmal bei einer Gastfamilie, die sich in der Theaterszene in Bamberg stark engagiert. Auch die Möglichkeit, in einer kleinen Wohnung Backstage hinter dem Theater kostenfrei unterzukommen, steht ihr für die kommende Zeit offen.

Also wird wieder ein Umzug geplant... Das Semester findet wegen Corona eh online statt, so dass Vorlesungen, Seminare und Klausuren von überall abgehalten werden können. Da ist ja tatsächlich wegen der Pandemie mal mehr Flexibilität möglich.

 

Da in der Gastfamilie ja alles an Möbeln usw. vorhanden ist, bedarf es nur ein paar persönlicher Dinge unserer Tochter, so dass der "Umzug" nicht mit dem Womo erfolgt, sondern unser PKW für den Tagesritt in den Süden ausreicht. Ihr Fahrrad kommt natürlich auch wieder mit.

Gegen halb zwölf am Vormittag sind wir am Ziel und werden von der Gastfamilie herzlich und unkompliziert empfangen. Die "Chemie" zwischen Gasteltern und unserer Tochter stimmt sofort.

So sind wir auch guten Mutes, das Richtige entschieden zu haben, und nach circa zwei Stunden Aufenthalt in der Gastfamilie machen wir Eltern uns wieder auf den Heimweg. Unsere Tochter ist glücklich, ihr Engagement an ihrer alten Wirkungsstätte, wenn auch in einem neuen Bereich, unter Beweis stellen zu können.

Das sind wir:

Die Fernschreiber.

 

Gerne unterwegs in unserem Vantourer 600 L Cargo Line

 

In unserem Wohnmobil sind wir zu Hause, in einem Hotel nur Gast.

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