Heimfahrt mit "Umweg" über "Obelink" - das Camper-Einkaufsparadies...

Mo., 2. August 2021, 13. und letzter Reisetag / 430 Tageskilometer mit Womo / vom Stellplatz am Butjadinger Yachtclub in Fedderwardersiel über Winterswijk (Obelink) nach Soest

Bekanntester Camping-Fachmarkt: Obelink in Winterswijk (NL)
Bekanntester Camping-Fachmarkt: Obelink in Winterswijk (NL) nahe der deutschen Grenze

Um halb zehn Uhr am Morgen verlassen wir nach V+E den schönen Stellplatz am Butjadinger Yachtclub.
Auch das vierte Mal hat es uns hier zur Entspannung gut gefallen, allerdings hätte das Wetter für die Sommerzeit besser sein können, denn erneut zeigt sich das Wetter heute nicht gerade der Jahreszeit entsprechend: zwar sonnig, aber windig und nur 15° Celsius. Aber man macht ja aus jeder Lage das Beste! Mal sehen, ob und wann wir ein fünftes Mal hier auflaufen werden.

 

Auf das Frühstück verzichten wir wieder, aber wir haben ja den leckeren Reiseproviant von Henken dabei, dem kleinen Markt am Hafen, wo wir auch schon gestern unsere Brötchen kauften.

 

Nach zwei Tagen ohne Strom hier - wir hätten Landstrom haben können, brauchten wir aber nicht - beträgt die Batteriespannung immer noch 76,5 %, wie wir akribisch beobachten. Damit sind wir zufrieden.

 

Ein letzter Blick auf den Yachthafen und nach der Entsorgung geht es "auf die Piste".

 

Zwischenstopp bei "Obelink" in den Niederlanden

 

Den gesamten Urlaub über blieben wir wegen der teilweise recht unübersichtlichen Corona-Lage und komplizierter und häufig wechselnder Einreisebeschränkungen brav in Deutschland. Aber jetzt, am letzten Urlaubstag, "wagen" wir es doch, über die Grenze in die Niederlande zu fahren. Der unter Campern wahrscheinlich bekannteste Camping-Fachmarkt "Obelink" liegt ja nahe der deutschen Grenze und fast auf unserem Heimweg. Wir haben während des Urlaubs festgestellt, dass wir noch die ein oder andere Kleinigkeit für unsere Campingausrüstung brauchen könnten. Was liegt da buchstäblich näher, als vor Ort bei Obelink vorbeizuschauen, anstatt im Internet zu bestellen?

 

Gestern fiel die Entscheidung für Obelink und damit auch das Ausfüllen des digitalen Einreiseformulars, da die Einreisebestimmungen nach Deutschland wegen gestiegener Inzidenzen im Nachbarland just seit gestern wieder verschärft wurden und die Niederlande (mal wieder) als Hochrisikogebiet gilt. Kurz überlegen wir, ob der ganze Formularkram für den wirklich kurzen, grenznahen Aufenthalt in den Niederlanden wirklich nötig ist, aber sicher ist sicher. Und das Ausfüllen geht ja auch bequem vom Handy aus (aber kontrolliert werden wir dann doch nicht).

Um ziemlich genau ein Uhr am Nachmittag sind wir in Winterwijk. Bei Obelink ist es trotz des Montags ziemlich voll (wie wahrscheinlich zur Urlaubszeit immer). Ganz ungewohnt ist es, hier im riesigen Laden keine Maske tragen zu müssen, sind wir Deutschen das doch nun seit mehr als einem Jahr schon gewohnt, in Innenräumen den Mund-Nasen-Schutz zu benutzen. Die Niederländer haben mal wieder eher gelockert... mit welchen Folgen, wird sich erst noch zeigen...

Diejenigen, die mit Masken herumlaufen, sind sicherlich größtenteils Deutsche und auch wir fühlen uns sicherer mit Maske, auch wenn sie teilweise zum "Luftholen" mal unter die Nase gezogen wird.

 

Grenze zu den Niederlande und Parkplatz bei Obelink

 

Unsere Wunscheinkäufe haben wir bald erledigt und doch landet wieder mehr im Einkausfwagen als ursprünglich vorgenommen. Aber so ist das ja oft beim Shopping...

Knapp zwei Stunden später, um Viertel vor drei Uhr, verlassen wir den Parkplatz von Obelink und tanken noch für sehr günstige 1,34 €/l. An deutschen Tankstellen kostet der Diesel zurzeit so um die 1,43 €.

 

Wiederum zwei Stunden später, um Viertel vor fünf Uhr am Nachmittag, kommen wir wohlbehalten bei sonnig-bewölktem Wetter und 20° Celsius wieder in Soest an.

 

Ein knapp vierzehntägiger Urlaub liegt nun hinter uns, spontan geplant, oft improvisiert und kein genaues Ziel vorgegeben, aber genau deshalb so "wohnmobiltypisch", interessant und individuell. 

Viele Eindrücke haben wir bekommen, so manchen Ort gesehen, uns gut erholt in diesen Coronazeiten und den Urlaub richtig schön genießen können. Auch Deutschland hat schöne "Ecken", für die es sich lohnt, gerne im eigenen Land kreuz und quer unterwegs zu sein. Und es gibt immer noch so vieles zu entdecken hier! Mal sehen, wohin es uns in den Herbstferien treibt...

 

Das sind wir:

Die Fernschreiber.

 

Gerne unterwegs in unserem Vantourer 600 L Cargo Line

 

In unserem Wohnmobil sind wir zu Hause, in einem Hotel nur Gast.

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